Die Tarifverhandlungen über Gehälter und Löhne für die rund 190.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel gehen am 21. Mai 2026 in die zweite Runde. – noch ohne ein Angebot der Arbeitgeber.
In der ersten Verhandlungsrunde am 17. April 2026 war es zu keiner Annäherung gekommen. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen von ver.di als überhöht zurück und lehnten ab, ein erstes Angebot vorzulegen.
ver.di erwartet, dass morgen ein erstes Angebot auf den Tisch kommen wird. ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger: „Dass die Arbeitgeber zum Auftakt kein Angebot vorgelegt haben, sorgt angesichts steigender Lebenshaltungskosten für Unverständnis bei den Beschäftigten. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten zu Recht, dass in der zweiten Verhandlungsrunde endlich Bewegung in die Gespräche kommt.“, erklärt ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger.
ver.di fordert in der Tarifrunde 2026:
– Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens 250 Euro
– ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 €/Stunde
– Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro
– Laufzeit: 12 Monate
Die Verhandlung beginnt um ca. 10 Uhr 30 im elaya Hotel Stuttgart Ludwigsburg in der Stuttgarter Str. 121, 70825 Korntal-Münchingen
E-Mail: konstantinos.grammatikopoulos@verdi.de
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Verantwortlich:
Konstantinos Grammatikopoulos, Fachbereich D – Handel
PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg