Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Erweiterung des Angebots an standesamtlichen Trauorten beschlossen. Künftig können Eheschließungen in Göppingen an zwei besonderen Orten stattfinden: auf dem Gipfel des Hohenstaufen sowie in der Kunsthalle Göppingen.
Mit der offiziellen Widmung dieser sogenannten Trauräume reagiert die Stadt auf den Wunsch vieler Paare nach individuellen und außergewöhnlichen Orten für den Bund fürs Leben. Neben dem Rathaus, den Bezirksämtern und dem Alten Farrenstall in Faurndau stehen damit künftig weitere Optionen zur Verfügung.
Ein besonderes Highlight ist dabei der Hohenstaufen: Der markante Berg prägt nicht nur das Landschaftsbild der Region, sondern ist auch historisch von großer Bedeutung. Auf seinem Plateau befindet sich die Ruine der Stammburg der Staufer – jenes Adelsgeschlechts, dessen drei Löwen bis heute das Wappen des Landes Baden-Württemberg zieren. Künftig soll dort ein sogenanntes „Grünes Trauzimmer“ entstehen. Geplant ist zunächst ein einjähriger Testbetrieb mit ausgewählten Terminen in den Sommermonaten.
Einen ganz anderen, aber ebenso reizvollen Rahmen bietet die Kunsthalle Göppingen. Als zentrale kulturelle Einrichtung der Stadt zeigt sie seit Jahrzehnten internationale zeitgenössische Kunst und eröffnet immer wieder neue Perspektiven und Zugänge zur Kunst. Auch dort sollen künftig standesamtliche Trauungen in ausgewählten Räumen möglich sein – zunächst in begrenztem Umfang mit einigen Terminen pro Jahr.
Mit dem Beschluss setzt die Stadt ein Zeichen für mehr Vielfalt und Attraktivität im Standesamt und stärkt zugleich ihre kulturelle und identitätsstiftende Infrastruktur.
PM Stadtverwaltung Göppingen