An der zweiten Lebensmittelretter-Challenge können Jugendliche und junge Erwachsene aus Baden-Württemberg und Frankreich im Alter von 12 bis 25 Jahren teilnehmen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026.
SymbolbildNach wie vor sei es bedauerlich, dass viele wertvolle Bestandteile von Gemüse, wie beispielsweise die Schalen, Keime oder Blätter achtlos und ohne Verwertung im Müll landen. „Durch verschwenderischen und achtlosen Umgang bleiben wichtige Nährstoffe ungenutzt, die eigentlich einfach und schnell zu leckeren Gerichten verarbeitet werden könnten. Deshalb wollen wir für einen bewussten Einsatz von Gemüse- und Obst in der Küche werben und Verschwendung oder voreiligem Wegwerfen vorbeugen“, erklärt Staatssekretärin Sabine Kurtz.
Für bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren
An der Lebensmittelretter-Challenge können Jugendliche und junge Erwachsene aus Baden-Württemberg und Frankreich im Alter von 12 bis 25 Jahren teilnehmen. „Wir wollen gerade junge Menschen dazu bringen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen und achtsam mit Lebensmitteln umzugehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer wieder aufs Neue für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren“, erläuterte Staatssekretärin Sabine Kurtz.
Die Fachjury der Lebensmittelretter-Challenge setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Deutsch-Französischen Institutes (dfi), der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (VZ BW) sowie des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) zusammen. Sie wählen in den Kategorien Einzelperson, Gruppe und Schule jeweils die Einsendung aus., deren Rezept einen besonders nachhaltigen und innovativen Einsatz in Sachen Lebensmittelrettung aufweist. Einsendeschluss für die Rezepte im Rahmen der Challenge ist der 31. Juli 2026. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen einer Preisverleihung mit einem Reisegutschein in Höhe von 1.500 Euro ausgezeichnet. Aus allen eingereichten Rezepten wird ein deutsch-französisches Retter-Kochbuch erstellt.
Lebensmittelverschwendung
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung“ hat das Ministerium im Jahr 2020 in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg (dfi) einen länderübergreifenden Austausch zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung angestoßen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegen Lebensmittelverschwendung ist ein Beitrag zur Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich.