Enorme Stabilität

Nachdem der Start ins Handballjahr 2026 als mäßig bis durchwachsen zu bezeichnen war, legten die Frisch Auf Profis mit 12:2 Punkten aus den letzten sechs Partien eine enorme Stabilität an den Tag. Selbst dsa Spiel gegen den designierten Meister aus Magdeburg stand lange auf des Messers Schneide, ja die Sensation war greifbar, ehe sich in den letzten Minuten der Begegnung die routinierten Gäste durchsetzten. Wer jetzt gedacht hatte, die Grün-Weißen würden beim Auswärtsspiel in Leipzig in ein Loch fallen wurde eines Besseren belehrt.

Mit einer in den vergangenen Jahren nie dagewesen Stabilität innerhalb des Teams gewannen die Schwaben das schwere Match in Sachsen mehr oder weniger souverän. Paradebeispiel dafür ist die Achse Newel mit Klöve, die in letzter Zeit grundsätzlich funktionierte, in Leipzig allerdings nicht. Dafür kamen mit Pregler und Sunefeldt zwei Akteure welche in jüngster Vergangenheit eher mit Kurzeinsätzen bedacht wurden, ins Spiel. Und siehe da, die Offensivmaschinerie der Göppinger nahm seinen Lauf, wobei beide Akteure mit jeweils fünf blitzsauberen Treffern zum Sieg beitrugen. Der Schlüssel zum Erfolg ist jedoch seit geraumer Zeit die Defensivabteilung und egal wer auf welcher Position im Abwehrblock deckt, bringt mehr als hundert Prozent Leistung. In dieser Richtung haben die Trainer wirklich perfekte Arbeit geleistet und wenn dann Magdeburgs Coach Wiegert Frisch Auf als Mannschaft der Stunde bezeichnet, darf dies schon als Ritterschlag empfunden werden. Zu dieser Mannschaft gehören allerdings auch die Torhüter Saeveras und Buchele, die sich sehr gesteigert haben. Hat der eine mal keinen guten Tag, dann springt der andere in die Bresche. So geschehen beim Match in Leipzig, in welchem beide Keeper mit Klasseparaden den Kasten sauber hielten. Und dann war da noch ein Mann, den viele schon in der vorherigen Saison zum quasi alten Eisen abstempeln wollten. Die Rede ist von Marcel Schiller, welcher momentan seinen x-ten Frühling erlebt und in diesem Spiel sage und schreibe 16(!) Tore, bei nur zwei Fehlwürfen, erzielte. Es war sensationell, wie der Routinier egal aus welchem Winkel die Bälle versenkte, die Keeper der Sachsen dürften wohl noch die ganze Nacht von diesen virtuosen Würfen eines Marcel Schiller geträumt haben. Sollten die Grün-Weißen diese Form konservieren, dann erwartet uns im nächsten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen ein Handball Leckerbissen vor mit Sicherheit ausverkaufter EWS Arena in Göppingen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/sport/205376/enorme-stabilitaet/

Schreibe einen Kommentar