Das Albwerk übernimmt beim Ausbau des Albaufstiegs der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt eine wesentliche Rolle. Die Autobahn GmbH hat das Unternehmen kürzlich mit der energietechnischen Erschließung des Projekts beauftragt – von der Konzeption über die Abstimmung mit Dienstleistern bis hin zur Umsetzung vor Ort. Damit übernimmt das regional verankerte Unternehmen wichtige Aufgaben für eines der bedeutendsten Autobahn-Infrastrukturprojekte Baden-Württembergs.
Beim Ausbau des Albaufstiegs der A8 soll die bestehende nach Fahrtrichtungen geteilte Strecke durch eine neue ersetzt werden. Dank zweier Tunnel und Brücken verläuft sie künftig flacher und kürzer. Damit wird eine entscheidende Lücke im sechsstreifigen Ausbau der A8 geschlossen. Ziel ist es, den Verkehr sicherer zu machen und Staus, Lärm sowie Emissionen zu verringern. Nach dem Planfeststellungsbeschluss im Dezember 2024 wurde das Bauprojekt nun am 13. Februar mit einem feierlichen Spatenstich offiziell gestartet.
So unterstützt das Albwerk den neuen Albaufstieg
Für den neuen Albaufstieg plant und realisiert das Albwerk die gesamte 20 kV Mittelspannungsleitungstrasse, über die der künftige Autobahnabschnitt versorgt wird. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und soll im Jahr 2034 abgeschlossen sein. Im ersten Abschnitt entsteht im Bereich Hohenstadt eine provisorische Stromversorgung. Sie wird unter anderem die Tunnelbauarbeiten sowie die Versorgungseinrichtungen mit Energie beliefern. Dafür ist eine rund 1.400 Meter lange provisorische Mittelspannungsleitungstrasse vorgesehen. Diese wird noch in diesem Jahr gebaut.
Anschließend folgt der Aufbau der dauerhaften Energieversorgung des neuen Streckenabschnitts inklusive der Tunnel „Himmelschleife“ und „Drackenstein“. Auch die Planung und Errichtung einer neuen Übergabestation ist Teil des Projekts. Sie verbindet die neuen Leitungen mit dem Mittelspannungsnetz des Albwerks.
Verlässlicher Partner im regionalen Netz- und Infrastrukturausbau
„Die Auftragsvergabe spiegelt das Vertrauen wider, das die Autobahn GmbH in unsere technische Kompetenz setzt – insbesondere in unsere Fähigkeit, Planung und Ausführung aus einer Hand zu erbringen. Außerdem zeigt sie, wie sinnvoll die Einbindung regional verankerter Energieversorger wie des Albwerks für große Infrastrukturvorhaben ist“, sagt Thomas Peter Müller, Geschäftsführer der Albwerk GmbH & Co. KG.
„Durch unser Engagement senden wir ein deutliches Zeichen in die Region: Die energietechnische Realisierung eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre wird von einem regional verwurzelten und technisch versierten Unternehmen übernommen, das für Qualität und Versorgungssicherheit steht“, ergänzt Denis Mai, Leiter Technische Dienstleistungen und Projektverantwortlicher beim Albwerk.
„Wir freuen uns, dass hier ein regionales Unternehmen von der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest beauftragt werden konnte. Neben der fachlichen Kompetenz spielt insbesondere hier beim Albaufstieg auch die Kenntnis der Region eine große Rolle. Diese bedeutende Autobahn-Infrastrukturmaßnahme ist ein Projekt von der Region für die Region und für ganz Deutschland“, sagt Ulrike Conle, Abteilungsleiterin Bau Albaufstieg, Autobahn GmbH Niederlassung Südwest.
Grafik (Autobahn GmbH Niederlassung Südwest): Mit dem Albaufstieg wird eine der letzten verbliebenen Lücken im sechsstreifigen Ausbau der A8 zwischen Karlsruhe und München geschlossen.
PM Alb-Elektrizitätswerk Geislingen-Steige eG