Großes Interesse am Dokumentarfilm „Kaugummi und Buchele“ in Bad Überkingen

Am Sonntag, 22. Februar, wurde in Bad Überkingen der Dokumentarfilm Kaugummi und Buchele – Die Nachkriegsjahre im Landkreis Göppingen gezeigt. Über 130 Gäste waren der Einladung gefolgt, um mehr über die bewegende Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu erfahren.

Der Film beleuchtet die Nachkriegsjahre von 1945 bis 1950 im Landkreis Göppingen und zeigt eindrucksvoll, mit welchen Herausforderungen die Menschen damals konfrontiert waren. Hunger, Wohnraummangel und materielle Not prägten den Alltag vieler Familien. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten innerhalb kurzer Zeit um rund 30 Prozent.

Grundlage des Films sind Interviews mit 38 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus dem Kreisgebiet, die ihre persönlichen Erinnerungen schildern. Ergänzt durch historische sowie aktuelle Filmaufnahmen entsteht ein vielschichtiges und persönliches Bild dieser prägenden Jahre sowie des Zusammenlebens von Einheimischen, Neubürgern und amerikanischen Besatzern.

Der Film entstand im Auftrag des Kreisarchiv Göppingen. Die Idee und das Drehbuch stammen von Dr. Stefan Lang, umgesetzt wurde das Projekt vom Filmemacher Gerhard Stahl. Unterstützt wurde die Produktion vom Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e.V. sowie vom Kunst- und Geschichtsverein Geislingen e.V..

Aufgrund der großen Nachfrage wird der Film am Sonntag, 3. Mai 2026, um 16 Uhr erneut in der Autalhalle Bad Überkingen gezeigt.

PM Gemeindeverwaltung Bad Überkingen

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