Informationen aus Uhingen: Anstehende Aufgaben

Liebe Mitbürgerin und lieber Mitbürger,

die vergangenen Tage sind in Uhingen besonders kunterbunt gewesen, was wir der Fasnet zu verdanken haben. Ja, zu verdanken. Denn die Fasnet stellt in meinen Augen eine wunderbare Bereicherung dar, die im oftmals tristen Winter eine willkommene Abwechslung darstellt. Doch wie bei so vielen unser Leben bereichernden Angebote, wäre auch die Fasnet nichts ohne engagierte Menschen, die für eine Sache brennen.

Das beste Beispiel dafür war in der vergangenen Woche unser Rathaussturm durch die 1. Narrenzunft Butzbachhexa, die es mittlerweile schon seit 10 Jahren gibt. Dieser runde Geburtstag wurde zusammen mit vielen Beteiligten am Gombigen Doschdig gefeiert: mit der Guggamusigg Rommdreibr aus Rechberghausen, zahlreichen kostümierten Mädchen und Jungen Uhinger Kindergärten sowie der Hieberschule und unter Beteiligung vieler Zuschauerinnen und Zuschauer.

In den vergangenen Jahren ist der Rathaussturm zu einem festen Termin geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Menschen aller Generationen kommen zusammen, um einfach ausgelassen zu feiern. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten von Herzen bedanken.

Das Ende der Faschingszeit bedeutet zugleich auch den Beginn der Fastenzeit. Viele verzichten auf Süßes, Alkohol, das Handy oder andere alltäglichen Begleiter und Verführungen. Doch es gibt noch eine weitere Sache, auf die ein jeder von uns verzichten kann. Das zeigt uns die evangelische Fastenaktion „7 Wochen ohne Härte“. Mir persönlich gefällt der Gedanke sehr, im Alltag auf Härte zu verzichten, weil es meinem Wesen entspricht, mit meinen Mitmenschen mit Güte und Nachsicht umzugehen. Viele tragen einen „eisernen Panzer“, um ihr Innerstes zu schützen – gemäß dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Doch wenn wir einander mitfühlender begegnen, ist eine Verteidigung nicht notwendig. Dies frei werdende Energie lässt sich zum Wohle unserer Stadt-Gemeinschaft einsetzen. Und hier komme ich wieder zurück zum Rathaussturm.

Denn er zeigt auch auf, wie bedeutsam es für uns alle sein kann, wenn sich viele Menschen für eine Sache einsetzen, diese sich entwickeln und in den fähigen Händen leidenschaftlicher Menschen wachsen kann.

Nachdem viele von uns nun ausgiebig gefeiert und in den Faschingsferien durchgeatmet haben, wird nun wieder in die Hände gespuckt und angepackt. Denn es gibt einiges zu tun, damit Uhingen weiterhin eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt. Darauf will ich beispielhaft im Folgenden eingehen:

• Um weiteren Wohnraum zu schaffen, verkauft die Stadt Uhingen nun ein Grundstück im Baugebiet Weilenberger Hof III an den Höchstbietenden. Das Grundstück liegt in einem allgemeinen Wohngebiet mit moderner, gemischter Bebauungsstruktur aus Einfamilienhäusern, Doppelhäusern sowie verdichteter Wohnbebauung. Auf dem Gelände soll ein Wohngebäude mit mindestens 8 Wohneinheiten entstehen. Im Vorfeld galt es seitens der Stadtverwaltung, die Ausschreibung zu formulieren, wobei wir für den künftigen Bau-Investor sämtliche relevanten Informationen (www.uhingen.de/raumfuermehr) zusammen gestellt haben.
• In unserer Stadtkämmerei wird am zentralen Steuerungs- und Planungsinstruments einer jeden Kommune gefeilt: dem Haushalt. Er materialisiert politische Ziele in Zahlen, sichert die finanzielle Handlungsfähigkeit für öffentliche Dienstleistungen (zum Beispiel Kinderbetreuung, Schulen, Straßen) und dient als rechtsverbindliche Grundlage für die Verwaltung. Dabei werden zahlreiche Interessen unterschiedlicher Instanzen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben gegeneinander abgewogen. Dies erfolgt zusammen mit dem Gemeinderat der Stadt Uhingen.
• In einem anderen Bereich der Stadtverwaltung – dem Kulturamt und dem Ordnungsamt – laufen im engen Austausch mit den örtlichen Handwerkern und Gewerbetreibenden die Vorbereitungen für die Handwerkertage am 14. und 15. März im und vorm Uditorium sowie den verkaufsoffenen Uhinger Sonntag. Straßensperrungen, Parkmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher unserer Stadt sowie die Ausstellungsfläche im und vorm Uditorium benötigen enger Absprachen.
• In unseren Liegenschaften, also den Gebäuden, wird die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Lampen durch unser Bauamt weiter vorangetrieben. Die Grundschule im Stadtteil Sparwiesen erhält einen neuen Spielplatz und es wird die Ausschreibung für diverse Bauvorhaben vorbereitet – Friedhofswege, Kanal, Wasser und Straßen. Außerdem soll der Chemiesaal in der Haldenberg-Realschule renoviert werden.
• Unser Bauhof steht wegen einer möglichen Rückkehr des Winters in Lauerstellung und blickt zugleich auch schon auf den Frühling, um die Beete für die blühende Jahreszeit vorzubereiten.

Liebe Mitbürgerin und lieber Mitbürger, diese Aufzählung könnte ich noch um so viele andere Punkte weiterführen. Sie merken also: Die Aufgaben bei uns gehen nicht aus. Und das ist auch gut so! Die Stadtverwaltung und ich freuen uns, das Leben in Uhingen und seinen Stadtteilen mit unseren Fähigkeiten für Sie möglichst angenehm zu gestalten. Dabei zählt, wie eingangs am Beispiel des Rathaussturms erwähnt: Gemeinsam geht’s besser! Nur zusammen – also Bürgerschaft, Gemeinderat und Stadtverwaltung – lassen sich Entscheidungen zugunsten unserer Stadt treffen und umsetzen.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Matthias Wittlinger
Bürgermeister Stadt Uhingen

Foto: Weilenberger Hof III

PM Stadtverwaltung Uhingen

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