Ende Januar 2026 ist wieder ein Persischer Leopard in der Wilhelma eingezogen. Nachdem er sich mittlerweile eingewöhnt hat, ist der sieben Jahre alte Kater, der aus einem Zoo in Spanien stammt, immer häufiger auf seiner Außenanlage zu sehen.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert dazu: „Das natürliche Verbreitungsgebiet des Persischen Leoparden liegt in Vorderasien, heute schwerpunktmäßig im Iran. Die Unterart gilt in der Natur als stark gefährdet, zumal der Großteil seines Bestands in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert ist. Wir als Zoos engagieren uns daher für die Nachzucht des Persischen Leoparden in menschlicher Obhut. Nicht immer findet man dabei für jedes Tier auf Anhieb den richtigen Partner oder die richtige Partnerin.wilhel Dennoch muss jedes Individuum der einzelgängerisch lebenden Art bis dahin tiergerecht untergebracht werden. In Abstimmung mit dem Koordinator des Ex Situ-Programms für Persische Leoparden wurde daher entschieden, Khal ein neues Zuhause bei uns in Stuttgart zu geben.“
Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher ergänzt: „Im Frühjahr 2025 ist unser Leoparden-Senior Datis – ebenfalls ein Persischer Leopard – im stattlichen Alter von 19 Jahren verstorben. Seine Anlage war zeitweise nicht besetzt. Wir sind daher sehr froh über unseren Neuzugang aus Spanien.“
Foto (© Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann): Der Persische Leopard Khal ist neu in der Wilhelma
PM Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart