Das Förderprogramm „Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege“ unterstützt seit neun Jahren Kommunen. In der aktuellen Tranche fließen Zuschüsse in Höhe von insgesamt über 900.000 Euro.
SymbolbildEin modernes Wegenetz dient allen
Ein modernes Wegenetz muss ein wahrlicher Alleskönner sein. Es muss die Anfahrbarkeit der angrenzenden Feld- und Waldgrundstücke ermöglichen. Es muss ausreichend breit und gut ausgebaut sein, um gleichzeitig den landwirtschaftlichen aber auch dem stets steigenden Freizeitverkehr gerecht zu werden.
Gut ausgebaute Wege vermeiden nebenbei auch Konflikte zwischen landwirtschaftlicher und freizeitmäßiger Nutzung. Die ländlichen Wege teilen sich landwirtschaftliche Maschinen, Anlieferverkehr, Holzlaster, Radfahrer, Wanderer und viele mehr. Um diese Qualität gewährleisten zu können, müssen die Kommunen viel Geld in die Hand nehmen. „Die sukzessive Modernisierung von Ländlichen Wegabschnitten kann über Jahre hinweg unser Wegenetz im ganzen Land deutlich belastbarer und attraktiver machen. Mit diesem schlanken Antrags- und Bewilligungsverfahren sichern wir eine praktikable Flächenbewirtschaftung und tragen dazu bei, dass ländliche Infrastruktur auch in Zukunft nutzbar sein wird“, sagte Minister Peter Hauk.
Aktuelle Förderungen
Aus der aktuellen Tranche werden folgende Zuschüsse bereitgestellt.
- Landkreis Göppingen, Rechberghausen: 60.039,20 Euro
- Landkreis Heidenheim, Dischingen: 200.000,00 Euro
- Hohenlohekreis, Kupferzell: 90.432,00 Euro
- Rems-Murr-Kreis, Stadt Schorndorf: 489.075,63 Euro
- Landkreis Schwäbisch Hall, Obersontheim: 44.996,10 Euro
- Landkreis Tuttlingen, Gunningen: 24.614,40 Euro
- Insgesamt 909.157,33 Euro