4,2 Millionen Euro Fördermittel für lebenswerte Ortskerne: Städtebauförderung 2026 – sechs Kommunen im Wahlkreis Göppingen profitieren

Mit insgesamt 4,2 Millionen Euro fließt in diesem Jahr erneut ein stattlicher Betrag aus dem rund 270 Millionen Euro schweren Förderprogramm in den Wahlkreis Göppingen. Hiervon erhält die Stadt Göppingen im Rahmen einer Finanzhilfeerhöhung weitere 1,2 Mio. Euro für das Boehringer Areal. Ebersbach erhält 800.000 Euro für das laufende Erneuerungsgebiet Stuttgarter Straße / Hauptstraße. Ebenfalls 800.000 Euro fließen nach Eislingen für das Erneuerungsgebiet Stadtmitte. Zudem werden die Erneuerungsgebiete Zentrum Nord in Reichenbach an der Fils mit 700.000 Euro, Ortsmitte II in Wangen mit 400.000 Euro und Unterdorf III in Rechberghausen mit 300.000 Euro unterstützt.

Die Wahlkreisabgeordneten Sarah Schweizer und Ayla Cataltepe (beide CDU) freuen sich, dass die Landesregierung auch in diesem Jahr die Kommunen im Land mit Mitteln aus der Städtebauförderung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der Vitalisierung von Innenstädten und Ortskernen unter die Arme greift. Seit 55 Jahren leiste die Förderung einen wichtigen Beitrag, um in den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg lebenswerte Stadt- und Ortskerne zu erhalten.

„Attraktive Innenstädte und Ortsmitten tragen maßgeblich zur Lebensqualität vor Ort bei – als Treffpunkt für Jung und Alt, Wohnort für Familien und Anziehungspunkt für Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel. Deshalb freue ich mich sehr, dass es in diesem Jahr gleich sechs Kommunen im Wahlkreis Göppingen in das mehrfach überzeichnete Förderprogramm geschafft haben“, begrüßt Sarah Schweizer die Bekanntgabe der diesjährigen Programmentscheidung.

Ebenso freut sich die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe: „Die Städtebauförderung stellt einen zentralen Motor für lebendige, zukunftsfähige Kommunen dar. Ich freue mich über jeden Fördereuro für unsere Kommunen! Sie ermöglicht es uns, Stadtteile zu stärken, Orte neu zu denken, in Gebäude, Gemeinschaft, Zusammenhalt und damit in die Zukunft unserer Städte und Kommunen zu investieren.“

Hintergrund:

Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Sie unterstützt die Kommunen dabei, ihre Städte an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. So werden zum Beispiel die Entwicklung von Gewerbebrachen und die Anpassung der Kommunen an die Folgen des Klimawandels.

Gefördert werden in diesem Jahr insgesamt 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Städten und Gemeinden im Land, darunter 57 neue Maßnahmen sowie 262 bereits bestehende Sanierungsgebiete.

Wichtige Schwerpunkte der Maßnahmen sind unter anderem die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Stärkung der Ortskerne, Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und die Aktivierung von Gewerbebrachen. Die Förderhöhe beträgt für die berücksichtigten Maßnahmen insgesamt 270,63 Millionen Euro – davon rund 104 Millionen Euro vom Bund.

PM Büro Sarah Schweizer, MdL

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