NABU zu Diskussionen über Wolf, Biber, Saatkrähe: Eine Frage des Umgangs mit Natur

„Wolf, Biber und Saatkrähe stehen beispielhaft für die zentrale Frage, wie wir in Baden-Württemberg Nutzungskonflikte zwischen Mensch und Natur verantwortungsvoll lösen wollen. Zu oft geraten dabei die unverzichtbaren Funktionen dieser Arten im Ökosystem aus dem Blick, ebenso wie die eigentlichen Ursachen der Konflikte. Populistische Forderungen nach einer verstärkten Bejagung oder der Aufnahme ins Jagdrecht liefern keine Lösungen, wie der offene Brief der Wissenschaftler*innen an Ministerpräsident Kretschmann und die Spitzenkandidaten der Parteien klar aufzeigt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen: Konflikte können langfristig nur entschärft werden durch konsequente Prävention, wissenschaftsbasiertes Management und eine ehrliche Abwägung gesellschaftlicher Interessen. Wer diese drei Arten pauschal als ,Problemtiere‘ abstempelt, verkennt ihren ökologischen Wert und verbaut tragfähige Lösungen im Sinne des Naturschutzes und für ein gutes Miteinander“, sagt Alexandra Ickes, Artenschutzreferentin des NABU Baden-Württemberg.

 

PM NABU Baden-Württemberg

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