Tarifrunde 2026 für die Milchindustrie Baden-Württemberg: Die Gewerkschaft NGG fordert für Beschäftigte der Milchbetriebe 5 Prozent mehr Lohn

Die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat bei ihrer heutigen Sitzung in Stuttgart die Forderung in der diesjährigen Tarifrunde für die rund 2.000 Beschäftigten in der Milchindustrie in Baden-Württemberg aufgestellt.

Die NGG-Tarifkommission fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um plus 5 Prozent in einem Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Für die Auszubildenden lautet die Forderung plus 90 Euro/Monat und Ausbildungsjahr.

Bei der Sitzung wurde über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Situation in den Betrieben beraten. „Angesichts der hohen Belastungen für die Beschäftigten in den Betrieben durch einen ständig steigenden Leistungsdruck und des nach wie vor hohen Preisniveaus müssen die Löhne und Gehälter deutlich steigen“, betont Hakan Ulucay, NGG-Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer.

„Faire Löhne tragen maßgeblich zur Attraktivität einer Branche bei!“, betont Ulucay. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben der Milchindustrie machen tagtäglich einen hervorragenden Job. Daher erwarten wir eine Wertschätzung ihrer guten Leistungen durch eine deutliche Lohnsteigerung.“

Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag wird fristgerecht zum 31. März 2026 gekündigt.

Unter das Tarifgebiet fallen u. a. die Betriebe: Hohenloher Molkerei, Schwäbisch Hall / Milei, Leutkirch / Milchwerk Crailsheim, Crailsheim / Milchwerke Schwaben, Ulm / Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken, Schrozberg / Schwarzwaldmilch, Freiburg / Schwarzwaldmilch, Offenburg.

PM Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Ulm-Aalen/Göppingen

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