Kurzfristige Reisen nach Tschechien – das darf nicht in Vergessenheit geraten

Aus der Nähe Tschechiens zu Deutschland ergeben sich nicht nur zahlreiche Reisemöglichkeiten: Auch beruflich sind viele Deutsche häufig nach Tschechien unterwegs. So handelt es sich hierbei um ein bedeutendes Land auf der internationalen Messe-Bühne: Allein auf dem größten Messegelände Prags finden jeden Monat mehrere bedeutsame Ausstellungen statt. Prag gilt allerdings auch als internationale Metropole für Konferenzen: Hier sind mehrere Konferenzhotels ansässig – beispielsweise das Clarion Congress Hotel. Nachfolgend zeigt sich, was bei der kurzfristigen Reise nach Tschechien nicht vergessen werden darf:

Wenn es schnell gehen muss: Digitale Vignette erwerben

Wer mit dem eigenen PKW nach Tschechien reisen möchte, muss die Maut auf verschiedenen Schnellstraßen und Autobahnen beachten. Lediglich Motorräder sind von der Mautgebühr nicht betroffen und das Netz wird stetig ausgebaut. Deshalb sollten sich alle Fahrer eines Wagens bis 3,5t frühzeitig um den Erwerb einer Vignette kümmern. Diese vor Ort zu besorgen, ist gerade während kurzfristiger Reisen nicht zu empfehlen.

Komfort bietet allerdings die digitale Vignette für Tschechien, die ganz einfach online eingekauft werden kann. Für sie ist kein Stopp an lokalen Verkaufsstellen nötig – das Kennzeichen wird elektronisch an die gekaufte Vignette gekoppelt, was eine Überwachung durch Kameras auf allen Strecken erleichtert. Seit Januar 2021 können in dem Land nur noch elektronische Vignetten gekauft werden – lästige Klebereste auf der Windschutzscheibe lassen sich hier also vermeiden. Vignetten für Tschechien können bis zu 30 Tage im Voraus gekauft werden.

Kein Alkohol am Steuer: Nach der Bierverkostung lieber auf das Fahren verzichten

In Tschechien gilt die 0,0-Promille-Regelung. Wer bei seiner kurzfristigen Reise also mit der berühmten Braukunst des Landes in Kontakt kommt, sollte lieber nicht hinter das Steuer steigen. Obwohl Biermarken wie Staropramen aus Tschechien stammen und sich ein Besuch ihrer Brauereien nicht nur für echte Genießer edlen Hopfens lohnt, sollte beim Verkosten der Sorten streng auf eine gute Mitfahrgelegenheit geachtet oder auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden.

Denn: Wer gegen die 0-Promille-Vorschrift verstößt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Dieses kann – je nach Höhe des gemessenen Promillewertes – zwischen 100 und 2.000 Euro betragen. Im Ernstfall kann der Verstoß aber auch mit einem Fahrverbot oder gar einer Haftstrafe geahndet werden. Das Fahrverbot beträgt meist sechs bis 12 Monate – die Haftstrafe kann hingegen bis zu drei Jahre dauern.

Augen auf bei der Taxiwahl

Wer bei einer kurzfristigen Geschäftsreise auf Taxis angewiesen ist, sollte das jeweilige Unternehmen mit besonderer Vorsicht wählen. Gerade an bekannten Touristenzielen stehen oft Taxis zur Verfügung, die nicht lizenziert sind. Damit es nicht zu einem Betrug kommt, sollten sich Reisende Taxiunternehmen empfehlen lassen – beispielsweise von Angestellten des Hotels. Darüber hinaus können Reisende mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel sicher an ihr Ziel gelangen oder sich um einen Mietwagen bemühen.

Die Wetterlage im Blick behalten

Reisende sollten zu jeder Jahreszeit die Wetterlage ihres Urlaubsortes im Blick behalten. In den Sommermonaten sind Busch- und Waldbrände in Tschechien nämlich keine Seltenheit: Die größten Waldbrände treten dabei in Mittel- und Westböhmen auf. Im Frühjahr sorgt die Schneeschmelze nicht selten für Überschwemmungen, in den Gebirgsregionen kommt es hingegen zu Lawinen und ganzjährig schnellem Temperaturabfall. Umso wichtiger also, für jedes Szenario gerüstet zu sein!

PM

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/freizeit/201516/kurzfristige-reisen-nach-tschechien-das-darf-nicht-in-vergessenheit-geraten/

Schreibe einen Kommentar