Einladung: „Letzte Wahl? Altersarmut stoppen!“ – Veranstaltung des Bündnisses gegen Altersarmut am 30. Januar

Altersarmut ist das Ergebnis politischer Fehlentwicklungen in Renten- Arbeitsmarkt , Wohnungs- und Sozialpolitik. Wie lässt sie sich wirksam verhindern? Was braucht Baden-Württemberg für gute Pflege, bezahlbaren Wohnraum und eine starke soziale Infrastruktur?

Kurz vor der Landtagswahl am 8. März 2026 lädt das Bündnis gegen Altersarmut – ein Zusammenschluss von über 45 Verbänden, Gewerkschaften und Organisationen – am 30. Januar 2026 zu einem offenen Austausch ein. Gemeinsam mit Politik, Fachleuten und Betroffenen wird diskutiert, welche Schritte das Land jetzt gehen muss, um Altersarmut einzudämmen.

In kompakten Impulsen beleuchten Sprecherinnen und Sprecher des Bündnisses zentrale Themen wie Gesundheit und Armut, Pflege in der Krise, Prävention und bezahlbares Wohnen. Anschließend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus der Landespolitik und Betroffene darüber, welche konkreten Maßnahmen Baden-Württemberg braucht.

Mit dabei sind u. a. Oliver Hildenbrand (Grüne), Ayla Cataltepe (CDU), Andreas Kenner und Hanna Binder (SPD), Rudi Fischer (FDP) sowie Amelie Vollmer und Kim Sophie Bohnen (Die Linke).

Für das Bündnis nehmen Ulf Hartmann (Vorstand Der Paritätische BW), Hans-Josef Hotz (Vorsitzender VdK BW), Oberkirchenrätin Prof. Dr. Annette Noller (Diakonie Württemberg), Maike Schollenberger (ver.di Landesbezirksleiterin) teil.

Wir laden herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und im Vorfeld darüber zu berichten.

„Letzte Wahl? Altersarmut stoppen!“
30.01.2026, 11:00–14:00 Uhr
futurum Stuttgart – Zukunftszentrum der Diakonie Württemberg
Infos & Programm: https://www.ev-akademie-boll.de/tagung/640426.html

Zitate für Vorberichterstattung:

„Altersarmut ist ein Armutszeugnis für ein reiches Bundesland wie Baden-Württemberg. Sie ist kein individuelles Versagen, sondern Folge struktureller Ungleichheiten. Die Auswirkungen sind gravierend: Den Betroffenen droht neben gesundheitlichen Risiken und eingeschränkter Mobilität vor allem der Verlust gesellschaftlicher Teilhabe. Steigende Mieten sind dabei der größte Armutstreiber. Auch in Baden-Württemberg steigen die Mieten aufgrund des Wohnungsmangels deutlich schneller als die Renten. Bundesweit ist fast jede dritte Person über 65 Jahre von Wohnarmut betroffen. Wohnen darf nicht zu Altersarmut führen. Das Land muss daher den Wohnungsbau effektiv fördern und gleichzeitig Angebote zur Daseinsvorsorge und gesellschaftlicher Teilhabe stärken. Bezahlbares, sicheres und barrierearmes Wohnen ist zentral für ein würdevolles Leben im Alter“, betont Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg.

Maike Schollenberger, ver.di Landesbezirksleiterin: „Der Weg in die Altersarmut beginnt bereits in jüngeren Jahren. Niedrige Löhne, fehlende Betreuungsplätze für Kinder, aber auch individuelle Schicksale wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder eine Scheidung können Menschen, meistens Frauen, in diese prekäre Sackgasse führen. Wir brauchen deshalb Antworten, die vor dem Renteneintritt greifen.

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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