„Es ist ein wichtiges Signal, dass Grün-Schwarz die Zusage aus dem Koalitionsvertrag zur Klimamilliarde einlöst und den Kommunen damit bei Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung Verlässlichkeit und Planungssicherheit gibt. Ob unser Staat funktioniert und die großen Herausforderungen bewältigt, entscheidet sich ganz maßgeblich vor Ort in den 1.101 Städten und Gemeinden im Südwesten, die dafür ausreichende Finanzmittel benötigen. Geschickt investiert, lassen sich dabei Synergien mit dem Natur- und Artenschutz schaffen, etwa durch mehr Grün in den Städten und mehr Wasserrückhalt entlang der Fließgewässer“, so der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.
Diese Verlässlichkeit braucht es jetzt auch in anderen Bereichen, betont Enssle weiter: „Der Koalitionsvertrag sieht ausdrücklich vor, das Biodiversitätsstärkungsgesetz konsequent umzusetzen und die entsprechenden Maßnahmen finanziell zu stärken. Intakte Ökosysteme sind unverzichtbar für die Klimaresilienz unseres Landes. Wir erwarten deshalb, dass Grün-Schwarz nicht nur in den kommunalen Klimaschutz, sondern weiterhin ebenso entschlossen in den Naturschutz, vor allem im ländlichen Raum, investiert. Kürzungen wären das falsche Signal. Selbst wenn der Status quo in diesem Bereich beibehalten würde, käme das einer Kürzung gleich, weil auch in der Landschaftspflege durch Inflation und Energiepreise höhere Kosten entstehen.“
PM NABU Baden-Württemberg