Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte sind in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft unverzichtbar. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller abhängig Beschäftigten im Jahr 2025 hatte Wurzeln im Ausland, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
In vielen Berufen sind Menschen mit Einwanderungsgeschichte demnach überdurchschnittlich stark vertreten: Unter anderem bei Köchen (56 Prozent), im Gerüstbau (51 Prozent) sowie in der Fleischverarbeitung (51 Prozent) war es die Mehrheit der Beschäftigten.
Aber bis zu 900.000 Ausländer verlassen Deutschland inzwischen jedes Jahr – darunter gut integrierte Polen, Rumänen und Bulgaren, aber auch Ärzte und Pfleger aus Syrien, Bäcker aus Gambia usw.
Diese Zahl ist höher als die Zahl der Zuzüge. Dazu kommt die abnehmende Zahl der Geburten.
Wohin soll das führen? Bauen wir jetzt die größte Armee Europas auf um ein Land zu verteidigen, in dem bald keine Menschen mehr leben?
Joachim Abel