Die Dachdeckerinnung Stuttgart warnt aktuell vor „Dach- und Fassadenhaien“ – Vorsicht bei Haustürgeschäften ist dringend geboten – Pfusch und überhöhte Preise drohen

Besonders vor dem Winter versuchen unseriöse „Dachfirmen“ ein schnelles Geschäft zu machen. Ziel sind insbesondere häufig ältere Mitmenschen, die an der Haustüre überrumpelt werden. Sie werden auf vermeintliche Schäden am Dach hingewiesen und sollen schnell einen Auftrag unterschreiben. Auf diese regelmäßig auftauchenden betrügerischen „Wildwest-Methoden“ weist die Dachdeckerinnung Stuttgart aktuell hin und mahnt dringend zur Vorsicht.

Aktuell liegen der Innung verstärkt Meldungen aus dem Raum Uhingen, Albershausen und Ebersbach vor. Auch wenn die Methoden unterschiedlich sind, gibt es doch Indizien, die auf unseriöse Haustürgeschäfte hinweisen, sagt Hartmut Schad, Geschäftsführer der Dachdeckinnung Stuttgart. „Angebliche Handwerker klingeln unaufgefordert an der Haustüre oder bieten ihre Dienste per Telefon an. Die Hausierer machen kein ausführliches schriftliches Angebot mit Einzelpositionen. Sie errechnen meist einen angeblich günstigen Pauschalpreis. Ein scheinbarer Vorteil, der in Wirklichkeit ein Nachteil ist. Vergleiche mit anderen Angeboten sind so unmöglich.“

Auf den ersten Blick scheint das Angebot besonders günstig und gilt oft nur kurzfristig. Zudem werden die Hausbesitzer zum sofortigen Vertragsschluss aufgefordert oder sogar gedrängt. Aus Erfahrung weiß Geschäftsführer Hartmut Schad: „Die Strategie von Dachhaien sind Verunsicherung und Panikmache.“ So sollen die Bauarbeiten auch unmittelbar beginnen.

„Das probateste Mittel gegen solche Verkaufsmethoden ist gesundes Misstrauen“, betont Schad. „Der wahre Zustand eines Daches ist vom Laien kaum zu beurteilen. Auch wenn das Dach kleine Reparaturen notwendig hat oder in der nächsten Zeit eine Sanierung ansteht, sollte niemals sofort und ohne Überlegung ein Auftrag unvorbereitet und übereilt an der Haustüre erteilt werden.“ Er empfiehlt, ein Angebot vom Dachdecker der eigenen Wahl einzuholen.

Die Arbeitsmethoden von Dachhaien seien verschieden, das Ziel jedoch immer das gleiche – „den ahnungslosen Hausbesitzer um möglichst viel Geld zu bringen. Man ist immer wieder erstaunt, wie unverfroren und unseriös die angeblichen Dachsanierer vorgehen und wie gutgläubig und arglos die Menschen sind.“ Opfer dieser unseriösen Handwerker seien vor allem ältere Mitmenschen.

Die Dachdeckerinnung Stuttgart rät, bei Bedarf einen DachCheck zum fairen Preis von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Die Adressen qualifizierter Mitgliedsbetriebe der Dachdeckerinnung Stuttgart können beispielsweise auf der Homepage der Dachdeckerinnung Stuttgart ersehen werden: www.dachdeckerinnung-stuttgart.de.

PM Dachdeckerinnung Stuttgart

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