Spielburg in Hohenstaufen: Sperrung bleibt weiter bestehen – Fels wird im Oktober eingehender untersucht

Keine Entwarnung an der Spielburg im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen: Der Riss an der Felsformation ist so tief, dass er im Oktober noch einmal eingehend untersucht werden muss. Die Sperrung bleibt also weiterhin bestehen, wird aber zeitnah auf Anraten des Experten verkleinert. 

Mitte September war einem aufmerksamen Bürger der Riss in einem Felsen bei der Spielburg aufgefallen und hatte dies der Stadtverwaltung gemeldet. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme wurde daraufhin das Gebiet rund um die Felsformation südwestlich des Hohenstaufen gesperrt und ein Gutachter beauftragt, der bereits regelmäßig den Felsen hinter dem Schützenhaus kontrolliert und die Gegend sowie ihr Gestein kennt.

Das Ergebnis dieser Begutachtung liegt der Stadt Göppingen nun vor: Der Riss führt so weit nach unten, dass eine eingehendere Prüfung zwingend erforderlich ist, bevor das Gebiet wieder freigegeben werden kann. Diese Untersuchung soll im Oktober erfolgen. Sollten danach Sicherungsarbeiten notwendig werden, können diese voraussichtlich erst im kommenden Jahr vorgenommen werden. Grund für die längere Zeitspanne ist die finanzielle Lage der Stadt. Bis zur Sicherung bleibt die Sperrung rund um den Felsen weiter bestehen.

Bereits im Jahr 2021 war es ganz in der Nähe nördlich des Schützenhauses zu einem Felssturz gekommen. Daraufhin wurde der Felsen begutachtet und ein Stahlnetz installiert. Der Felsen dort wird nun regelmäßig überprüft.

Foto von Stadt Göppingen

PM Stadtverwaltung Göppingen

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