Datum/Zeit
Date(s) - 11/05/2015
20:00 - 22:00
Veranstaltungsort
Göppingen - Katholisches Gemeindehaus St. Maria
Kategorien
Montag, 11. Mai 2015, 20:00 Uhr
Göppingen St. Maria, Kath. Gemeindehaus, Ziegelstraße 11
Die Zahl der Ehrenamtlichen in der Kirche war noch nie so hoch. In den Gruppen, in den Kirchengemeinden, in Verbänden, Einrichtungen und Organisationen bringen sich Frauen und Männer unterschiedlichen Alters mit ihren Charismen ein und investieren freiwillig Zeit, Energie und Kreativität mit zum Teil großer Hingabe und hohem Engagement. Auf den ersten Blick scheint somit alles auf einem guten Weg zu sein. Dennoch die Frage: „Warum ist das Ehrenamt mehr denn je in aller Munde?“. Das Thema bewegt – auch die Kirche. Ehrenamtliche wollen nicht länger nur als Lückenbüßer zur Erledigung vorgefundener Aufgaben oder zum Wohl der Institution gesehen werden. Vielmehr ist ihnen wichtig, gerade auch im kirchlichen Umfeld, Verantwortung zu übernehmen, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken und sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und weiter entwickeln zu können. Allein 389 Ehrenamtliche wollen in unserem Dekanat Verantwortung übernehmen, an Entscheidungen mitwirken und die Gemeinde vor Ort mit leiten. Hier liegen viele Chancen und Möglichkeiten. So entstehen Fragen nach dem Miteinander von Haupt- und Ehrenamt? Kann eine Gemeinde durch Ehrenamtliche geleitet werden? Und was hat das mit Kirchenentwicklung zu tun? Wir werden diesen Fragen nachgehen. Außerdem werden wir von einem erprobten Modell, dem „Petrus-Weg“ aus Bonn hören. Diesem Weg liegt das pastorale Konzept von Poitiers zugrunde, bei welchem Ehrenamtliche Gemeindeleitung ausüben.
Referentinnen:
Gabriele Denner, Referentin für Pastorale Konzeption im Bischöflichen Ordinariat Rottenburg
Theresa Reinke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für angewandte Pastoralforschung, Bochum