Datum/Zeit
Date(s) - 07/07/2016 - 15/07/2016
Ganztägig
Veranstaltungsort
Göppingen - Rathaus
Kategorien
Vom 7. bis 15. Juli wird im Rathaus-Atrium die Wanderausstellung des Landes Baden-Württemberg zum Thema Staatspreis Baukultur 2016 zu Gast sein. Der Schlossplatz, der es in die Endausscheidung brachte, ist Teil der Ausstellung. Oberbürgermeister Guido Till wird die Ausstellung um 15:30 Uhr, vor der Gemeinderatssitzung, eröffnen.
Im Februar wurde durch den Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann erstmals der Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg verliehen. Zu den 24 landesweit nominierten Bauprojekten zählte auch die Neugestaltung des Göppinger Schlossplatzes. In acht Kategorien wurden sieben Staatspreise und ein Sonderpreis überreicht; in jeder der acht Kategorien wurden zudem je zwei weitere nominierte Projekte gewürdigt. Ausgewählt wurden diese 24 Maßnahmen durch eine 15-köpfige Fachjury aus rund 220 Einreichungen. Alle acht Preisträger sowie alle 16 Nominierte erhielten eine Plakette für die Anbringung vor Ort. Die Hohenstaufenstadt Göppingen hatte sich mit der Neugestaltung des Schlossplatzes unter dem Motto „Wiedergewinnung eines öffentlichen Stadtraums“ in der Rubrik „Öffentliche Räume und Freiräume“ beworben und musste lediglich dem Schlossplatz Schwetzingen als „Verkehrsberuhigter Begegnungsraum in barocker Stadtanlage“ den ersten Platz überlassen. Für die Hohenstaufenstadt nahm Baubürgermeister Helmut Renftle, begleitet von Jelena Bozic und Peter Cheret vom planenden Stuttgarter Architektenbüro sowie von Susanne Mehlis und Günter Helmel vom städtischen Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baurecht, die Auszeichnung entgegen.
Die Wanderausstellung des Landes verspricht einen beeindruckenden Einblick in das baukulturelle Schaffen in Baden-Württemberg. Den Staatspreis Baukultur für herausragende planerische und bauliche Leistungen hatte das Land Baden-Württemberg im Mai 2015 erstmals ausgelobt. Gesucht waren seit 2010 realisierte Bauprojekte und städtebauliche Maßnahmen, die beispielhaft für eine qualitativ hochwertige baulich-räumliche Entwicklung und Gestaltung der Kommunen des Landes sind, vor allem bei den Bauaufgaben des Alltags. Bei den ausgewählten Baumaßnahmen wurden Funktionalität, Nachhaltigkeit, gestalterische Qualität und eine behutsame Weiterentwicklung der Stadt- und Ortsbilder so miteinander verbunden, dass damit eine spürbare Verbesserung der gebauten Lebensräume erreicht wurde.