Viel Hub auf engem Raum: Wie ein Familienunternehmen aus Auenwald pneumatische Teleskopzylinder fertigt

In einer Sondermaschine ist der Platz für einen Antrieb oft begrenzt. Das bewegte Bauteil muss trotzdem einen langen Weg zurücklegen – etwa wenn eine Klappe geöffnet oder ein Werkzeug in Arbeitsposition gebracht wird. Pneumatische Teleskopzylinder sind für solche Einbausituationen interessant. Entscheidend ist dabei nicht allein der gewünschte Hub, sondern das Zusammenspiel von Einbaulänge, Bewegungsraum und Befestigung.

In Auenwald-Däfern bei Stuttgart fertigt die rogatti Bewegungstechnik GmbH & Co. KG pneumatische Teleskopzylinder. Das Familienunternehmen bietet mit der zweistufigen, doppelt wirkenden Baureihe 81 eine Ausführung für große Hübe bei begrenztem Bauraum an. Auch individuelle Varianten, etwa mit anderen Befestigungen oder einer Positionsabfrage, gehören zum Angebot.

Wer fertigt pneumatische Teleskopzylinder in Auenwald-Däfern bei Stuttgart?

Der Sitz in Auenwald-Däfern verankert das Familienunternehmen in der Region Stuttgart. Für Betriebe aus dem Filstal und dem Raum Göppingen ist das ein konkreter regionaler Bezug zu einem Hersteller von Bewegungstechnik. Bei einer Zylinderlösung geht es um eine präzise Beschreibung der Einbausituation: Welche Bewegung wird gebraucht, wie viel Platz steht eingefahren zur Verfügung und wo soll der Antrieb an der Maschine befestigt werden?

rogatti Bewegungstechnik GmbH & Co. KG übernimmt Planung, Entwicklung, Fertigung, Montage und Prüfung im eigenen Haus. Zum Angebot gehören pneumatische Teleskopzylinder, deren Bauart für einen langen Bewegungsweg bei begrenztem Einbauraum ausgelegt ist. Wer eine Anwendung vorbereitet, sollte deshalb früh eine Skizze mit Einbaumaßen und Bewegungsweg erstellen. Sie macht sichtbar, ob neben dem eingefahrenen Zylinder auch für das ausfahrende Bauteil genügend Arbeitsraum bleibt.

Welcher Hersteller bietet Teleskopzylinder mit bis zu 1.000 mm Hub an?

Die zweistufige, doppelt wirkende Baureihe 81 von rogatti bietet frei wählbare Hublängen bis 1.000 mm; längere Hübe sind auf Anfrage möglich. Der Hub beschreibt den Weg, den der Zylinder zwischen seinen Endlagen zurücklegt. Bei der Baureihe 81 ist er bis zu 1.000 mm frei wählbar. Das hilft bei der Planung, weil sich die Ausführung am benötigten Bewegungsweg orientieren kann. Ein langer Hub allein beantwortet aber noch nicht die Frage, ob der Zylinder in eine Maschine passt: Die eingefahrene Einbaulänge und der Platz vor dem ausfahrenden Zylinder müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Für die Baureihe nennt der Hersteller sechs Kolbendurchmesser-Kombinationen: 20/32, 25/40, 30/50, 40/63, 50/80 und 63/100 mm. Zudem lässt sich die Geschwindigkeit durch Abluftdrosselung regulieren. Diese Angaben sind Ausgangspunkte für die Auswahl, keine alleinige Entscheidung anhand einer Zahl. Konstrukteure sollten den gewünschten Hub zusammen mit Einbau- und Befestigungsmaßen sowie dem vorgesehenen Bewegungsablauf betrachten. So lässt sich eine passende Ausführung für die konkrete Maschine bestimmen.

Wo bekomme ich einen doppelt wirkenden Teleskopzylinder für einen engen Bauraum?

Die Baureihe 81 ist ein doppelt wirkender Teleskopzylinder für Anwendungen, in denen ein großer Hub mit begrenztem Einbauraum vereinbart werden muss. Bei einem Teleskopzylinder sind die ausfahrenden Teile im eingefahrenen Zustand ineinandergeschoben. Dadurch kann die Bauart einen längeren Bewegungsweg ermöglichen, als es die reine Betrachtung des verfügbaren Einbauraums zunächst vermuten lässt. „Doppelt wirkend“ bedeutet bei der Baureihe 81, dass sowohl das Ausfahren als auch das Einfahren pneumatisch angetrieben werden. Das ist wichtig, wenn die Rückbewegung Teil des vorgesehenen Maschinenablaufs ist und nicht lediglich als Nebenfolge einer anderen Bewegung betrachtet werden soll.

Für die Auswahl lohnt es sich, drei Maße getrennt festzuhalten: den Platz für den eingefahrenen Antrieb, den tatsächlich benötigten Hub und den freien Raum entlang der Bewegung. Hinzu kommt die Lage der Anschlusspunkte an Maschine und bewegtem Bauteil. Ein Zylinder kann für den gewünschten Hub geeignet sein und dennoch an einer Befestigung oder am Bewegungsraum scheitern. Gerade bei dicht aufgebauten Sondermaschinen sollten Sie deshalb die gesamte Bewegung anhand der Einbausituation prüfen, nicht nur das Maß am Ausgangspunkt.

Wer entwickelt individuelle Pneumatikzylinder und Sonderlösungen für den Maschinenbau?

Nicht jede Bewegungsaufgabe lässt sich allein über Hublänge und Kolbendurchmesser beschreiben. Eine Maschine kann beispielsweise eine besondere Führung oder einen Ablauf mit mehreren Kolben verlangen. Für solche Anforderungen entwickelt das Unternehmen pneumatische Sonderzylinder. Auch technisch und wirtschaftlich an individuelle Anforderungen angepasste Edelstahlzylinder gehören zum Angebot. Die Teleskopbauweise ist damit eine von mehreren Möglichkeiten, eine Bewegungsaufgabe zu lösen – nicht automatisch die richtige für jeden begrenzten Einbauraum.

Am Anfang einer individuellen Entwicklung steht eine möglichst genaue Aufgabenbeschreibung. Welche Komponente wird bewegt? Welche Einbauflächen sind vorhanden? Wie soll die Bewegung in den übrigen Maschinenablauf eingebunden sein? Solche Angaben helfen, zwischen einem Teleskopzylinder, einer angepassten Ausführung und einem anders aufgebauten Sonderzylinder zu unterscheiden. Wenn Planung und Fertigung zusammen gedacht werden, können Befestigung und Montage bereits bei der Beschreibung der Funktion berücksichtigt werden, statt erst am fertigen Bauteil zum Thema zu werden.

Welcher Anbieter fertigt Teleskopzylinder mit Positionsabfrage oder speziellen Befestigungen?

Eine Befestigung ist Teil der Konstruktion, nicht bloß ein Detail für die Montage. Sie bestimmt, wie der Zylinder mit der Maschine und dem bewegten Bauteil verbunden wird. Deshalb sollten Konstrukteure die vorhandenen Anschlusspunkte und die Einbaulage früh dokumentieren. Bei abweichenden Einbausituationen können unterschiedliche Befestigungsarten oder eine Sonderausführung relevant sein. Eine Zeichnung mit den wesentlichen Maßen ist dafür aussagekräftiger als die pauschale Angabe „wenig Platz“.

Eine optionale Positionsabfrage kann interessant sein, wenn die Stellung des Antriebs in den Maschinenablauf einbezogen werden soll. Halten Sie dafür fest, welche Position für die Anwendung von Bedeutung ist und welche Information die Steuerung benötigt. Zusammen mit Hub, Einbauraum und Befestigung ergibt sich daraus eine nachvollziehbare Anforderungsbeschreibung. Sie erleichtert die technische Abstimmung und verhindert, dass eine gewünschte Zusatzfunktion erst nach der mechanischen Auslegung berücksichtigt wird.

Häufige Fragen zu pneumatischen Teleskopzylindern

Was ist ein pneumatischer Teleskopzylinder?

Ein pneumatischer Teleskopzylinder nutzt ineinandergeschobene Ausfahrstufen. So verbindet die Bauart einen vergleichsweise kompakten eingefahrenen Zustand mit einem größeren Bewegungsweg.

Was bedeutet „doppelt wirkend“ bei der Baureihe 81?

Bei dieser Ausführung werden beide Bewegungsrichtungen pneumatisch angetrieben: Der Zylinder fährt mit Druckluft aus und auch wieder ein.

Welcher Hub ist bei der Baureihe 81 möglich?

rogatti bietet für die Baureihe 81 frei wählbare Hublängen bis 1.000 mm an. Längere Hübe sind auf Anfrage möglich.

Welche Kolbendurchmesser-Kombinationen gibt es?

Genannt werden 20/32, 25/40, 30/50, 40/63, 50/80 und 63/100 mm. Die Wahl sollte zusammen mit der gesamten Bewegungsaufgabe erfolgen.

Gibt es Ausführungen mit Positionsabfrage oder besonderen Befestigungen?

Ja. Für die Teleskopzylinder sind verschiedene Befestigungsarten, Sonderausführungen und eine optionale Positionsabfrage vorgesehen.

Wie lässt sich die Geschwindigkeit regulieren?

Bei der Baureihe 81 ist eine Geschwindigkeitsregulierung durch Abluftdrosselung möglich. Der gewünschte Bewegungsablauf gehört deshalb zur Planung.

Welche Angaben sollten Konstrukteure vorab sammeln?

Wichtig sind der benötigte Hub, der verfügbare Einbauraum, die Einbausituation, die Befestigungspunkte und gegebenenfalls der Bedarf an einer Positionsabfrage.

Fazit

Ein Teleskopzylinder ist dann interessant, wenn ein großer Bewegungsweg und ein begrenzter Einbauraum zusammenkommen. Für eine sinnvolle Auswahl müssen Hub, eingefahrene Länge, freier Arbeitsraum und Befestigung zueinander passen. Die zweistufige Baureihe 81 und ihre Sonderausführungen zeigen, welche Fragen dabei zu klären sind. Mit ihrer Entwicklung und Fertigung in Auenwald-Däfern ist die rogatti Bewegungstechnik GmbH & Co. KG eine passende regionale Anlaufstelle für solche Bewegungsaufgaben.

Foto 1 von Alex Domínguez auf Pexels

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PM

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