CARS 2.0 und ICM präsentieren beim Transformations-Gipfel 2026 praxisnahe Lösungen für aktuelle industrielle Herausforderungen.
Rund 300 Vertreter*innen von Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsnetzwerken sind heute beim Transformations-Gipfel 2026 in der Arena 2036 in Stuttgart-Vaihingen zusammengekommen, um über die aktuellen Herausforderungen im Fahrzeug- und Maschinenbau zu diskutieren. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung des Transformationsnetzwerks CARS 2.0 und des InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) stand dabei die Frage, inwiefern innovative Lösungen aus der Forschung zu neuen Produkten und Geschäftsfeldern gerade für kleine und mittlere Unternehmen führen können.
„Kleine und mittlere Betriebe aus Automobil- und Maschinenbau brauchen einen unkomplizierten Zugang zu neuen Technologien, Forschungsergebnissen und den richtigen Partnern, um den technologischen Wandel zu meistern“, erklärt Michael Kaiser, Geschäftsführer der WRS, die CARS 2.0. koordiniert. „Gerade der Zugang zu wissenschaftlicher Unterstützung ist etwas, mit dem sich kleinere Unternehmen oft schwertun. Hier setzt der Transformations-Gipfel an. Vertreter*innen von Unternehmen können sich hier auf Augenhöhe mit Wissenschaftler*innen austauschen und gemeinsam Herausforderungen angehen.“
Die Region Stuttgart verfügt, wie ganz Baden-Württemberg, über eine starke Forschungslandschaft, eine leistungsfähige Industrie und etablierte Innovationsnetzwerke. Die Veranstalter des Transformations-Gipfels wollen diese Kompetenzen noch enger verknüpfen und vorhandenes Wissen schneller in wirtschaftliche Anwendungen führen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken.
„Wir wollen, dass aus exzellenter, interdisziplinärer Forschung Zukunftstechnologien werden, die in Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig Wirkung entfalten“, betonte Professor Manfred Bischoff, Prorektor für Forschung und nachhaltige Entwicklung der Universität Stuttgart, die Teil der Forschungsplattform ICM ist. „Baden-Württemberg bietet hierfür hervorragende Voraussetzungen. Entscheidend ist, dass wir die Kompetenzen aus der Forschung, der Industrie und aus unserem Innovationsökosystem noch enger miteinander verbinden. Der Transformations-Gipfel schafft dafür den Raum.“
Transformations-Gipfel 2026: Unternehmen und Forschung finden gemeinsam Lösungen
Die Schwerpunktthemen des Transformations-Gipfels 2026 waren Digitalisierung und KI in der Produktion, softwaredefinierte Mobilität und Fahrzeugvernetzung, internationale Märkte und geopolitische Veränderungen sowie Qualifizierung und Weiterbildung. Die teilnehmenden Unternehmen haben auf dem Transformations-Gipfel nicht nur direkten Kontakt zu Vertreter*innen wissenschaftlicher Einrichtungen und Innovationsnetzwerken knüpfen können, sondern auch eigene Fragen mit Forscher*innen und Expert*innen aus der Praxis debattiert und neue technologische Ansätze kennengelernt. So wurde unter anderem die Möglichkeit vorgestellt, Fertigungsprozesse mithilfe digitaler Zwillinge, strukturierter Daten und intelligenter Verfahren zu optimieren. Auch KI-gestützte Maschinenentwicklung, standardisierte Datenmodelle und sensorbasierte Prozessüberwachung wurden präsentiert. Ebenso standen internationale Kooperationen im Fokus. Beispielsweise wurden gezielt deutsche und kanadische Unternehmen aus dem Bereich Elektromobilität zusammengebracht.
Abgerundet wurde das Programm von exklusiven Labortouren durch die Institute der Universität Stuttgart, die Einblicke in aktuelle Forschung und innovative Technologien ermöglichten, sowie die „Arena der Transformation“, wo Informationsstände zum Austausch einluden.
PM Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH