Wegen des Verdachts des vorsätzlichen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel muss sich ein 20-jähriger Deutscher verantworten, den die Polizei am Dienstagabend in der Straße Am Stumpenhof aus dem Verkehr gezogen hat.
Der Heranwachsende war gegen 23 Uhr am Rande eines polizeilichen Einsatzes am Teckplatz Polizeibeamten aufgefallen, weil er einen Joint in der Hand gehalten haben und stark nach Cannabis gerochen haben soll. Daran war zunächst nichts zu beanstanden, woraufhin sie den jungen Mann ausdrücklich ermahnten kein Kraftfahrzeug zu führen. Rund eine halbe Stunde später war die gleiche Streifenwagenbesatzung in der Schorndorfer Straße zu einem Verkehrsunfall unterwegs, als ihnen eine Mercedes B-Klasse auffiel, deren Fahrer beim Erkennen des Streifenwagens sofort stark beschleunigte und mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit in einen Parkplatz einbog, ausstieg und zu Fuß die Flucht ergriff. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß konnte der Fahrer widerstandslos festgenommen werden. Wie sich herausstellte handelte es sich bei dem deutlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende Fahrer um den 20-Jährigen, den die Beamten bereits zuvor angetroffen und ermahnt hatten. Der Heranwachsende musste in der Folge eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Der junge Mann sieht jetzt einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.
PM Polizeipräsidium Reutlingen