Nach erneuter Insolvenzeröffnung: ver.di fordert Aufklärung von Galeria

Nach einer erneuten Insolvenzeröffnung beim Warenhauskonzern Galeria, erklärt Silke Zimmer, für den Handel zuständiges Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

„Die Beschäftigten haben es schon lange befürchtet: Galeria hat heute das vierte Insolvenzverfahren innerhalb von nur sechs Jahren eröffnet, ganz ohne eine Erklärung zu den Umständen. Das bedeutet eine völlige Ungewissheit für die 12.000 Kolleginnen und Kollegen in den 83 verbliebenen Filialen.

Haarsträubende Managementfehler haben zu dieser Entwicklung geführt. In den letzten Jahren sind durch die Gesellschafter keine nachhaltigen Investitionen geflossen.

Es braucht jetzt eine schnelle Aufklärung, wie es für die 12.000 Beschäftigten weitergeht.

Eine Einbeziehung der Beschäftigten und des Gesamtbetriebsrates ist unumgänglich. Die Beschäftigten brauchen jetzt einen Plan für die Zukunft und keine Nebelkerzen!“

 

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