Hunderte Polizisten und Polizistinnen waren seit Schulbeginn für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Einsatz. Sie führten seit Schulbeginn rund 300 Kontrollaktionen im Zusammenhang mit der Überwachung der Schulwege durch.
Dabei mussten die Beamten insgesamt 303 Mal einschreiten, weil Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen die Sicherheit Anderer oder ihre eigene Sicherheit aufs Spiel setzten. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um die Eltern von Schülern. Denn in 95 Fällen legten sie den eigenen Sicherheitsgurt nicht an und in 34 Fällen sicherten sie ihre Kinder gar nicht oder nicht richtig. Nur der Gurt allein reicht nicht. Gurte schützen nur mangelhaft, wenn Kinder zu klein sind. Deshalb brauchen Kinder für ihre Sicherheit den passenden Sitz oder die passende Sitzerhöhung.
24 Mal gefährdeten Autofahrer die Sicherheit, weil sie während der Fahrt in unerlaubter Weise telefonierten. In 147 weiteren Fällen musste die Polizei einschreiten. Dabei wegen falschem Halten und Parken an Überwegen und auf Gehwegen 25 Mal, wegen falschem Verhalten am Fußgängerüberweg 7 Mal und wegen zu schnellem Fahren 11 Mal. Auch mussten die Polizisten und Polizistinnen von 20 Radlern und Radlerinnen den Zustand der Fahrräder bemängeln. Mehrere Radfahrer trugen keinen Helm.
Trotz aller Beanstandungen hat die Polizei auch ein Lob parat: Denn die allermeisten Verkehrsteilnehmer verhielten sich richtig und damit verantwortungs- und sicherheitsbewusst. Die Polizei erhielt viel Lob, denn die Kontrollen wurden sowohl von den Kontrollierten als auch von Beobachtern überwiegend positiv aufgenommen. Nach dieser Bilanz sieht sich die Polizei darin bestätigt, dass weitere Kontrollen erforderlich sind. Diese wird sie auch in den kommenden Wochen durchführen.
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Vorschriften zu halten, um den Kindern einen sicheren Weg zur Schule und nach Hause zu ermöglichen. Die Zahlen in den Landkreisen:
Landkreis Biberach: Die Gesamtzahl der festgestellten Verstöße liegt bei 53. Davon waren 17 Fahrende ohne Sicherheitsgurt unterwegs. 8 Verkehrsteilnehmer beziehungsweise Verkehrsteilnehmerinnen hatten ihre Kinder nicht oder nicht richtig gesichert. 2 Fahrzeugführer benutzten in nicht erlaubter Weise das Mobiltelefon. 14 Personen waren mit mangelhaften Fahrrädern unterwegs. 4 Personen verhielt sich falsch durch verbotswidriges Halten beziehungsweise Parken an Überwegen und auf Gehwegen. 8 Personen wurden bei sonstigen kleineren Fehlverhalten im Straßenverkehr auffällig und von der Polizei darauf hingewiesen.
Ulm und Alb-Donau-Kreis: Die Gesamtzahl der festgestellten Verstöße liegt bei 49. Davon waren 11 Fahrende ohne Sicherheitsgurt unterwegs. 3 Verkehrsteilnehmer beziehungsweise Verkehrsteilnehmerinnen hatten ihre Kinder nicht oder nicht richtig gesichert. 4 Fahrzeugführer benutzten das Mobiltelefon in nicht erlaubter Weise beim Fahren. 7 Menschen verhielten sich falsch durch verbotswidriges Halten beziehungsweise Parken an Überwegen und auf Gehwegen. Und ein Verkehrsteilnehmer wurde wegen falschem Verhalten am Fußgängerüberweg angezeigt. 20 Personen wurden bei sonstigen kleineren Fehlverhalten im Straßenverkehr auffällig und von der Polizei darauf hingewiesen.
Landkreis Göppingen: Die Gesamtzahl der festgestellten Verstöße liegt bei 135. Davon waren 52 Fahrer ohne Sicherheitsgurt unterwegs. 19 Verkehrsteilnehmer beziehungsweise Verkehrsteilnehmerinnen hatten ihre Kinder nicht oder nicht richtig gesichert. 10 Fahrzeugführer benutzte das Mobiltelefon in nicht erlaubter Weise. Weitere 8 Menschen verhielten sich falsch durch verbotswidriges Halten beziehungsweise Parken an Überwegen und auf Gehwegen. Und 2 Verkehrsteilnehmer wurde wegen falschem Verhalten am Fußgängerüberweg angezeigt. 43 Personen wurden bei sonstigen kleineren Fehlverhalten im Straßenverkehr auffällig und von der Polizei darauf hingewiesen.
Landkreis Heidenheim: Die Gesamtzahl der festgestellten Verstöße liegt bei 66. Davon waren 15 Fahrer ohne Sicherheitsgurt unterwegs. 4 Verkehrsteilnehmer beziehungsweise Verkehrsteilnehmerinnen hatten ihre Kinder nicht oder nicht richtig gesichert. 8 Fahrzeugführer benutzten das Mobiltelefon auf nicht erlaubte Weise. 5 Personen waren mit Fahrrädern unterwegs, die Mängel aufwiesen. 6 Menschen verhielten sich falsch durch verbotswidriges Halten beziehungsweise Parken an Überwegen und auf Gehwegen. Und 4 Verkehrsteilnehmer wurden wegen falschem Verhalten am Fußgängerüberweg angezeigt. 13 Personen wurden bei sonstigen kleineren Fehlverhalten im Straßenverkehr auffällig und von der Polizei darauf hingewiesen. 11 Autofahrer war zu schnell unterwegs.
PM Polizeipräsidium Ulm