Braucht es Orte des Gedenkens?

Datum/Zeit
Date(s) - 23/04/2026
19:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Geislingen - DRK Landesmuseum

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Dr. Andreas Ennulat, Präsident des Henry-Dunant-Museums Heiden wird im Rotkreuz-Landesmuseum beleuchten, wie aktuell die humanitäre Gedankenwelt Henry-Dunants nach wir vor ist.

„Wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur mehr denn je.“ Das Statement der früheren Kulturstaatssekretärin Claudia Roth bedarf eigentlich keiner Ergänzung. In ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen scheint das Wissen um historische Geschehnisse, die teilweise gravierend bis in die Gegenwart hineinwirken und die deshalb ihre Brisanz nach wie vor haben und aktuell sind, verloren gegangen zu sein. Erinnerungsorte können dabei eine besondere Rolle spielen. Sie können Brücke sein zwischen dem Vergangenen und dem Jetzt, können Geschichte authentisch lebendig werden lassen oder sich im kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft verankern.

Auf Einladung des Konventionsbeauftragten des DRK-Kreisverbandes Göppingen, Christian Striso, wird Dr. Andreas Ennulat der Frage nachgehen, ob es Orte des Gedenkens überhaupt braucht. Seit knapp vier Jahren leitet er das Henry-Dunant-Museum Heiden in der Nordschweiz. Es setze „ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität. Die humanitären Forderungen von Henry Dunant sind zeitlos und gerade heute von großer Dringlichkeit“, ist auf der Homepage zu lesen.

Der Vortrag findet am 23. April (19.30 Uhr) im Rotkreuz-Landesmuseum Geislingen (Heidenheimer Straße 72) statt.

Informationen zum Henry-Dunant-Museum, das für den European Museum of the Year Award 2026 nominiert ist, unter https://www.dunant-museum.ch/de

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