Flexibel und alltagstauglich: Städte und Gemeinden machen ihre Verkehrsangebote mit Mobilstationen sichtbarer

Mobilstationen verbinden verschiedene Verkehrsangebote an wichtigen Punkten in Städten, Gemeinden und Landkreisen – wie etwa Bahnhöfen. So machen sie es leicht, auf Alltagswegen zwischen Bus und Bahn, Auto, Fahrrad oder E-Scooter zu wechseln. Das Land unterstützt Kommunen dabei, diese Angebote mit neuer Signalwirkung auszubauen.

Wer heute unterwegs sein möchte, braucht einfache und verlässliche Angebote. Mobilstationen in Baden-Württemberg sind zentrale Anlaufstellen für Menschen, weil sie diese Angebote und hilfreiche Infrastruktur bündeln. „Mit Mobilstationen können Menschen jeden Tag unkompliziert unterwegs sein und für jede Strecke das passende Verkehrsmittel wählen. Daher unterstützen wir als Land die Kommunen dabei, ihren Bürgerinnen und Bürgern solche modernen Verkehrsangebote zu machen – jetzt mit einem neuen, einheitlichen Erscheinungsbild“, sagte Verkehrsministerin Nicole Razavi MdL. Insbesondere Menschen, die keinen Führerschein oder kein eigenes Auto haben, profitieren vom Anschluss über die Mobilstationen.

Wer mag, kann so zum Beispiel mit dem eigenen Rad zum Bahnhof fahren, da in den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen und die letzte Meile zum Zielort auf dem Leihrad, E-Scooter oder per Carsharing zurücklegen. Mobilstationen punkten mit kurzen Wegen, übersichtlichen Informationen, sicheren Abstellanlagen, Sharing-Angeboten und Lademöglichkeiten.

Attraktive Städte, Gemeinden und Landkreise

Bürgerinnen und Bürger profitieren, wenn Städte und Gemeinden Mobilstationen ausbauen. Sie können den öffentlichen Nahverkehr stärker nutzen, ihre Ziele besser erreichen und erleben attraktive Ortskerne und Bahnhofsbereiche. Im ländlichen Raum leisten Mobilstationen einen wichtigen Beitrag, um längere Strecken mit weniger Stau und Stress zu bewältigen. Das bietet sich ganz besonders für Pendlerinnen und Pendler an.

Einige Städte und Gemeinden bauen bereits seit längerer Zeit Mobilstationen an bestehenden und auch neuen Standorten aus.

Mobilstationen des Landes gut zu erkennen

Damit Mobilstationen landesweit gut erkennbar sind, setzt Baden-Württemberg ab jetzt auf ein einheitliches Erscheinungsbild in den Farben der Mobilitätsmarke bwegt. Dies sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und Menschen können sich besser orientieren – unabhängig davon, wo sie in Baden-Württemberg unterwegs sind. So werden Mobilstationen als verlässliche Mobilitätsorte sichtbar.

Städte und Gemeinden können Mobilstationen einfach bestellen

Das Verkehrsministerium unterstützt Städte und Gemeinden aktiv dabei, Mobilstationen zu planen und umzusetzen. Über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) werden bis zu 75 Prozent der Umsetzungskosten gefördert. Die Website www.mobilstationen-bw.de liefert neben fachlichen Informationen auch einen Überblick zu weiteren landesseitigen Unterstützungsangeboten für die Umsetzung. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) berät Kommunen zu allen Fragen der Planung und Umsetzung.

Außerdem stellt das Land seit August 2026 eine Rahmenvereinbarung zur Verfügung. Über diese können Kommunen und andere berechtigte Fördernehmer standardisierte Module wie Informationsstelen, Fahrradabstellanlagen, Wartebereiche und weitere Ausstattungselemente einfach, wirtschaftlich und unkompliziert beschaffen, ohne diese selbst ausschreiben zu müssen. Mobilstationen können so flächendeckend in ganz Baden-Württemberg entstehen.

Links zu weiteren Informationen:

 

PM Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/politik/213839/flexibel-und-alltagstauglich-staedte-und-gemeinden-machen-ihre-verkehrsangebote-mit-mobilstationen-sichtbarer/