Mit vielen bunten Luftballons und einer spannenden Frage endete in diesem Jahr das Geislinger Kinderfest: Wo würden die Karten der Kinder wohl wieder auftauchen? Inzwischen haben mehrere Karten ihren Weg zurück nach Geislingen gefunden – begleitet von persönlichen Nachrichten und kleinen Geschichten aus den Fundorten.
Die größte gemeldete Entfernung erreichte die Karte von Emma Aigner von der Tegelbergschule: Sie wurde aus dem 195 Kilometer entfernten Waldkraiburg in Bayern zurückgeschickt. Auch Amira Ainain von der Tegelbergschule, Aurelia Biler von der Albert-Einstein-Schule und Jakob Binder, der zum Zeitpunkt des Kinderfests noch die Grundschule Eybach besuchte und inzwischen auf die Tegelbergschule gewechselt ist, dürfen sich über einen Preis freuen. Die vier Kinder erhalten jeweils einen Gutschein der Geislinger Sterne.
„Der Jugendgemeinderat hat mit seinem Antrag eine schöne Idee aufgegriffen und damit vielen Kindern eine besondere Freude bereitet. Allen Kindern, die mitgefiebert haben, danke ich fürs Mitmachen und unseren vier Gewinnerinnen und Gewinnern gratuliere ich herzlich“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
Für besondere Freude sorgten auch die persönlichen Nachrichten, die einige Finderinnen und Finder den Kindern zukommen ließen. Manche schrieben ausführliche Briefe. Einer Rückmeldung lagen sogar Fotos eines Hundes bei, der die Karte gemeinsam mit seinem Herrchen bei einem Spaziergang entdeckt hatte. So entstanden durch den Luftballonwettbewerb kleine Verbindungen zwischen Menschen, die sich zuvor nicht kannten.
Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Finderinnen und Findern, die eine Postkarte zurückgeschickt und den Kindern damit eine zusätzliche Freude bereitet haben.
Ein besonderer Dank gilt zudem den Gemeinderatsmitgliedern Dr. Karin Eckert, Dr. Stephan Schweizer und Carola Loibl, die die Kosten für das Helium der Luftballons übernommen haben. Mit ihrer Unterstützung haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass der Luftballonwettbewerb in diesem Jahr wieder stattfinden konnte.
Tatkräftige Unterstützung kam außerdem von der THW-Jugend. Die Jugendlichen halfen beim Aufblasen der Luftballons. Bei der Auswahl der Materialien wurde auf Umweltverträglichkeit geachtet: Zum Einsatz kamen Luftballons aus Naturkautschuk. Verschlüsse und Schnüre wurden ebenfalls unter diesem Gesichtspunkt sorgfältig ausgewählt.
PM Stadt Geislingen an der Steige