Neue Sitzgelegenheit am Löwenpfad Filsursprung-Runde – Sponsoren ermöglichen die Umsetzung, Einnahmen kommen der Bergwacht und der DLRG zugute.
Am Filsursprung in Wiesensteig gibt es ein neues Highlight: Eine individuell gestaltete Löwenbank lädt Wanderinnen und Wanderer direkt neben der Quelle der Fils zum Verweilen ein. Die neue Sitzgelegenheit steht am Löwenpfad Filsursprung-Runde und ist inzwischen die siebte Löwenbank im Landkreis Göppingen.
Wie bei den bisherigen Löwenbänken steht auch am Filsursprung ein kunstvoll aus Holz geschnitzter Löwe im Mittelpunkt. Die Skulptur wurde vom Donzdorfer Holzkünstler Thomas Fritz mit der Motorsäge gefertigt. Der Löwe macht die Bank zu einem besonderen Blickfang und verbindet das Naturerlebnis am Filsursprung mit dem charakteristischen Markenzeichen der Löwenpfade.
„Der Filsursprung ist ein ganz besonderer Ort in Wiesensteig. Die neue Löwenbank ist eine schöne Ergänzung für den Löwenpfad und lädt dazu ein, an der Quelle der Fils eine Pause einzulegen und die Natur zu genießen“, sagt Annette Kölle, Bürgermeisterin der Stadt Wiesensteig. „Wir freuen uns sehr, dass dieser besondere Standort nun um eine so außergewöhnliche Sitzgelegenheit bereichert wurde.“
Die Aufstellung der Löwenbank erfolgte in Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesensteig und dem Landratsamt Göppingen. Unterstützt wurde die Umsetzung durch zwei Sponsoren: das Albhotel Malakoff (Wiesensteig) und die Manufaktur Jörg Geiger (Schlat). Damit konnten die beiden regionalen Unternehmen zur Realisierung der besonderen Sitzgelegenheit am Filsursprung beitragen. Eine besondere Verbindung zum Ehrenamt hat die Löwenbank darüber hinaus durch ihren Erbauer: Thomas Fritz spendet sämtliche Einnahmen aus der Löwenbank am Filsursprung an die Bergwacht Geislingen-Wiesensteig und die DLRG Ortsgruppe Wiesensteig. Damit verbindet die Aktion Wandererlebnis, regionales Engagement und die Unterstützung wichtiger ehrenamtlicher Organisationen. „Ich freue mich, wenn die Bänke den Menschen Freude bereiten und gleichzeitig etwas Gutes bewirken können. Die Bergwacht leistet eine wichtige Arbeit für unsere Region und deshalb möchte ich sie mit den Einnahmen aus den Löwenbänken unterstützen“, so Fritz.
Mit der neuen Bank am Filsursprung gibt es inzwischen sieben individuell gestaltete Löwenbänke im Landkreis Göppingen. Die weiteren Standorte befinden sich am Messelberg, am Ramsfels, am Hohenstaufen, am Heldenberg, am Burgstall sowie unterhalb des Schlater Wasserbergs. Alle Löwenbänke wurden von Thomas Fritz aus Donzdorf gestaltet und gebaut. Dabei gleicht keine Bank exakt der anderen: Fritz berücksichtigt bei der Gestaltung jeweils die Besonderheiten des Standorts und entwickelt die Holzskulptur passend zur Umgebung.
„Die Löwenpfade stehen für Wandern mit Qualitätsanspruch. Die Löwenbänke sind eine schöne Ergänzung unserer zertifizierten Qualitätswanderwege und schaffen besondere Orte zum Innehalten“, erklärt Florian Pointke, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen. „Besonders freut uns, dass hinter den Bänken nicht nur handwerkliches Können, sondern auch viel persönliches und regionales Engagement steckt.“
Die Löwenpfade umfassen insgesamt 16 zertifizierte Rundwanderwege im Landkreis Göppingen. Die zwischen drei und 24 Kilometer langen Touren führen durch abwechslungsreiche Landschaften, zu eindrucksvollen Aussichtspunkten und besonderen Natur- und Kulturstätten. Entlang der Filsursprung-Runde sind neben dem Filsursprung, mit der Burgruine Reußenstein und der Schertelshöhle weitere regionale Highlights zu finden.
Mit der siebten Löwenbank wird das „Revier des Löwen“ um einen weiteren besonderen Rastplatz ergänzt. Wanderinnen und Wanderer können am Filsursprung nun nicht nur die Quelle der Fils entdecken, sondern auch neben dem geschnitzten Löwen Platz nehmen und eine wohlverdiente Pause einlegen.
Weitere Informationen zu den Löwenpfaden: www.loewenpfade.de
Foto (Landratsamt Göppingen): Bürgermeisterin Annette Kölle und Tourismusmangager Florian Pointke neben der neuen Löwenskulptur am Filsursprung.
PM Landratsamt Göppingen Amt für Kreisentwicklung und Kommunales