Im VW-Konzern werden Millionen von Autos in die Werkstatt gerufen um „Rostschrauben“ an der Lenkung auszutauschen. Schrauben, die nur wenige Cent kosten, kosten dem VW-Konzern nun bis zu 100 Millionen Euro.
Wobei die Schrauben das kleineste Problem sind, sie kosten, wenn wohl auch von einem anderen Lieferanten, immer noch nur wenige Cent. Das Problem sind die Nebenkosten vom Anschreiben der Besitzer bis zum Austausch in der Werkstatt.
Und dann der Imageschaden! VW äußert sich nicht dazu, von welchen Hersteller die Schrauben kommen. Ob sie in Europa oder in China hergestellt wurden. Aber sicher ist, dass vor der Auftragsvergabe auch der letzte Rabatt rausgekitzelt wurde. Jetzt kosten dem VW-Konzert jeder Cent Rabatt tausende Euro Reparatur.
Wo bleibt da das „Made in Germany“, wo bleibt die Qualität? Deutsche Autos sind viel teurer als andere Autos, sind aber nicht mehr besser. Dann kann man gleich ein billigeres Auto kaufen.
Joachim Abel