Rund 1.500 Galeria-Beschäftigte, in 12 Filialen, in Baden-Württemberg müssen nach dem vierten Insolvenzantrag innerhalb von nur sechs Jahren erneut um ihre Arbeitsplätze und ihre wirtschaftlichen Existenzen bangen.
Wolfgang Krüger, Landesfachbereichsleiter Handel bei ver.di Baden-Württemberg:
„Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren immer zu ihrem Unternehmen gehalten. Sie erbrachten jeden Tag ihre Leistung und nahmen zudem über Jahre hinweg massive Einschnitte bei ihren Entgelten hin. Nun werden ihre Hoffnungen durch die erneut beantragte Insolvenz wiederholt enttäuscht. ver.di wird alles dafür tun, dass die Galeria-Standorte und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dazu werden wir uns an die betroffenen Kommunen und an die politischen Entscheidungsträger wenden, um Lösungswege auszutauschen. Die Warenhäuser haben nach wie vor eine wesentliche Bedeutung für die Innenstädte, für die wir uns gemeinsam einsetzen müssen. Ganz oben steht nun: Die Galeria-Beschäftigten haben unser aller Solidarität verdient!“
ver.di steht den Betriebsratsgremien unterstützend zur Seite. Ebenso erhalten ratsuchende ver.di-Mitglieder umfassende Beratung zu Fragen in Verbindung mit dem Insolvenzverfahren.
PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg