Von Totenschilden, Grabsteinen und Epitaphien – Was Grabmonumente erzählen

Datum/Zeit
Date(s) - 30/09/2026
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Göppingen - Museum "Storchen"

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Bis heute können zahlreiche historische Grabmonumente auf und in Göppingens Friedhöfen und Kirchengebäuden bestaunt werden. Dabei erzählen diese Memorialobjekte nicht nur spezifisch etwas über die jeweiligen Verstorbenen, für die sie einst gesetzt worden sind, sondern stellen darüber hinaus wertvolle kulturgeschichtliche Quellen für die Zeit dar, in der sie entstanden sind. Darüber wird Dr. Dominik Sieber am Mittwoch, 30. September, in einem Vortrag im Storchen berichten.

Mitunter kunstvolle und komplexe Bild- und Inschriftenprogramme voll vielschichtigen Symbolgehalts geben Aufschluss über die religiösen, sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Verhältnisse im mittelalterlichen und neuzeitlichen Göppingen. Als Medien zwischen den Lebenden und den Toten, zwischen Diesseits und Jenseits, nahmen und nehmen Grabmonumente verschiedene und sich wandelnde Funktionen ein.

Man kann deshalb durchaus davon sprechen, dass Grabmonumente in vielschichtiger Weise Geschichte erzählen. Einen Blick in die Gegenwart, wie auch in die Vergangenheit – angefangen vom (Hoch-) Mittelalter über die frühe Neuzeit bis hin zur Moderne – unternimmt Dr. Dominik Gerd Sieber in seinem Vortrag zu Göppinger Grabmonumenten. Dieser findet am Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr im Foyer im Museum im Storchen statt.

Der kostenlose Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Endlichkeit und Ewigkeit: Tod, Bestattung, Friedhofs- und Erinnerungskultur im Wandel der Zeit“

 

 

 

 

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