Bestattung organisieren: Hierauf muss geachtet werden

Die Planung einer Beerdigung ist nichts, was man gerne tut. Denn ein Todesfall in der Familie hinterlässt immer eine große Lücke, ganz besonders dann, wenn es nicht abzusehen war, dass man diese Person schon so bald verlieren würde. Leider stoppt die Zeit nicht, wenn man trauert, weshalb in dieser schweren Phase sofort die Bestattung organisiert werden muss.

Dabei gilt es, so schnell und direkt wie möglich etliche Punkte abzuarbeiten, die nicht umgangen werden können. Gibt es einen festen Familienverbund am Ort der geplanten Beisetzung, dann kann vieles gemeinsam organisiert werden. Allerdings ist es häufig auch sinnvoll, sich Hilfe von jemandem zu holen, der sich auskennt. Bestattungen Meister in Stuttgart ist beispielsweise Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Bestattung.

 

Beerdigung vorbereiten

Die gesetzlich verankerte Totenfürsorge sieht vor, dass die Angehörigen eines Verstorbenen die Bestattung organisieren müssen. Das kann eine große Belastung in einer ohnehin schon turbulenten Zeit sein. Deshalb sollte man die wichtigsten Schritte kennen, die die Organisation erleichtern.

Zunächst muss geklärt werden, welche Form der Beisetzung in Frage kommt. Hat der Verstorbene dafür keine Wünsche hinterlassen, müssen Angehörige dies gemeinsam entscheiden. Eine Beisetzung im engen Kreis spart Kosten und Aufwand, doch sie ist nicht immer die richtige Wahl, wenn viele Menschen Abschied nehmen wollen.

Fragen, die es zu klären gilt:

  • Wie soll bestattet werden? (Feuer, See, Erde)
  • Wo soll bestattet werden? (Friedhof auswählen)
  • Wo findet die Trauerfeier statt? (Privaträume, gemietet)
  • Wer übernimmt die Kosten?

Oftmals werden die Kosten für eine Beerdigung zwischen den Angehörigen aufgeteilt. Gleiches sollte bei der Planung der Bestattung geschehen – so kann jemand für Blumen verantwortlich sein, ein anderer für die Räumlichkeiten der Trauerfeier und noch jemand für die Verpflegung.

Außerdem muss für eine öffentliche Trauerfeier eine Anzeige geschaltet werden, es müssen alle Behörden über den Todesfall informiert werden und es muss sich um die Hinterlassenschaften gekümmert werden. Die Auswahl eines Sargs oder einer Urne wird nun ebenfalls fällig.

Der Tag der Bestattung

Ist der Tag gekommen, an dem endgültig Abschied genommen werden muss, sollte alles so weit es geht organisiert sein. Denn eines braucht man an diesem Tag nicht: Stress. Zu diesem Zeitpunkt sollten alle Fragen geklärt und Aufgabe verteilt worden sein. Oftmals helfen Freunde oder andere Angehörige gerne, indem sie einzelne Aufgaben wie das Abholen von Gästen übernehmen.

Diese Aufgabenteilung ist übrigens in jedem Fall sinnvoll – sowohl bei einer kompletten Eigenorganisation der Bestattung als auch bei der Inanspruchnahme eines Beerdigungsdienstleisters. Dieser übernimmt je nach Ansprüchen (und Budget) alles von Behördengängen über Bekanntmachungen und bis hin zur Beisetzung. Doch selbst dann gibt es noch die kleinen Dinge, wie das Beschäftigen von Kindern oder auch einfach das Trösten der Hinterbliebenen.

Wichtig ist stets, sich die Organisation der Beerdigung nicht alleine aufzuerlegen. Es gibt immer wieder Personen, die sich in ihrer Trauer voll in die Planung stürzen und dann am Tag der Beisetzung nicht wirklich Abschied nehmen können. Eine Beerdigung sollte immer gemeinschaftlich oder mit Unterstützung organisiert werden, damit Zeit und Energie bleiben, letzte Worte zu sprechen.

Was kommt danach?

Ist der Verstorbene beigesetzt, reagieren Angehörige sehr unterschiedlich. Für einige ist die Beerdigung ein reinigendes Erlebnis, das ihnen hilft, mit dem Leben weiterzumachen. Andere trauern auch noch später und müssen einen anderen Weg finden, mit dem Verlust umzugehen.

Leider wird manchmal auch noch Aufwand fällig. Wurde das Aufteilen der Kosten vereinbart, muss das Geld eingesammelt werden (sofern dies nicht vorher erledigt wurde). Auch Behördengänge oder Abmeldungen von Abonnements und Zeitschriften können noch dazukommen. Manchmal melden sich auch Freunde oder gar Verwandte noch später, weil sie zu spät vom Todesfall erfahren haben. Gibt es ein Grab, muss dieses gepflegt werden – auch hier gilt: Die Last sollte auf mehrere Schultern verteilt werden, damit die schwere Zeit gemeinsam überstanden wird.

Foto von pixabay

 

PM

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