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Kreissparkasse Göppingen schließt vorübergehend Filialen

Politiker und Virologen appellieren an die Bevölkerung in Deutschland, ihre direkten, persönlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um im Kampf gegen COVID-19 die Infektionskette zu unterbrechen und so die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Kreissparkasse Göppingen reagiert darauf und passt ab 19. März 2020 die Öffnungszeiten ihrer 33 personenbesetzten Filialen (einschließlich der Mobilen Filiale) den aktuellen Gegebenheiten an. „Der Schutz unserer Kundinnen und Kunden, aber auch der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität“, sagt Dr. Hariolf Teufel, der Vorsitzende des Vorstands.

Ab Donnerstag, 19. März 2020 werden noch ein Drittel und somit  11 Filialen geöffnet sein. Dr. Hariolf Teufel: „Wir haben bei der Standortauswahl darauf geachtet, dass wir den gesamten Landkreis abdecken und immer noch gut zu erreichen sind. Zudem sind wir montags bis freitags über unsere Mediale Kundenberatung unter Telefon 0 71 61/603-0 zwischen 8 bis 20 Uhr sowie über unseren Beraterchat von 8 bis 18 Uhr vom gesamten Landkreis aus für unsere Kundinnen und Kunden da“. Die Bargeldversorgung über die  32 SB-Filialen im Landkreis wird darüber hinaus weiterhin flächendeckend gewährleistet. Für Kundinnen und Kunden mit einem Schließfach in einer vorübergehend geschlossenen Filiale ist der Zugang nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Alle Informationen rund um die Öffnungszeiten und weitere wichtige Informationen zu den Finanzdienstleistungen in Zeiten der CoronaKrise finden Interessierte ab 18. März 2020 auf der Homepage unter www.ksk-gp.de/corona.

Dr. Hariolf Teufel erklärt: „Bei der Kreissparkasse Göppingen bereiten wir kurzfristig Maßnahmen vor, die unseren Kreditkunden  – sowohl für private Baufinanzierungen als auch für gewerbliche Betriebsmittel – helfen sollen, einen vorübergehenden Liquiditätsengpass zu überbrücken. Dazu zählen kurzfristige Tilgungsstundungen, erhöhte Kontokorrentkredite und die Hilfsangebote der Förderkreditbanken KfW und L-Bank.

Zudem habe die Kreissparkasse Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Bargeldversorgung, den Zahlungsverkehr, die Beratung und das Wertpapiergeschäft aufrecht zu erhalten. Zum Teil seien Teams getrennt worden, um im Falle einer Erkrankung den Betrieb fortführen zu können. „In dieser Situation kommt es unseren Kundinnen und Kunden auch sehr entgegen, dass wir unsere Mediale Kundenberatung mittels Telefon und die Videoberatung im vergangenen Jahr ausgebaut haben. Auch das Bezahlen per Sparkassen-Card, Kreditkarte oder Smartphone stellt eine Erleichterung dar“, so der Vorstandsvorsitzende. Der SparkassenChef fährt fort: „Wir besprechen bei uns täglich die aktuelle Lage und setzen alles daran, den Menschen im Landkreis zur Seite zu stehen. Das ist eine Ausnahmesituation für die Menschen im Landkreis, die Unternehmen, Vereine und viele weitere Institutionen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, welcher Kraftakt dahintersteht und wir bedanken uns daher bei allen anderen Berufsgruppen, die dazu beitragen, dass der Alltag im Rahmen des Möglichen weitergeht.“

PM Kreissparkasse Göppingen

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