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Kollektives Erwachen erwünscht

Die spielfreie Zeit aufgrund der aus deutscher Sicht doch sehr enttäuschenden Europameisterschaft ist vorbei, am Donnerstag geht für die Frisch Auf Profis der Ernst des Lebens mit dem Match in Wetzlar wieder los. Und auch auf der Geschäftsstelle in der Verantwortlichkeit ist letzte Woche wieder Leben eingekehrt, denn man konnte sich nach wochenlangem Ringen mit sich selbst endlich die Vertragsverlängerung mit Trainer Rolf Brack vermelden.

Es war ja auch an der Zeit die Entscheidung in der Übungsleiterfrage zum Abschluss zu bringen, damit Jedermann Klarheit über die mittelfristige Zukunft von Frisch Auf hat. Die Lösung über die weitere Zusammenarbeit mit dem Handballprofessor wurde im Großteil der Fangemeinde als sehr positiv aufgenommen, denn seit seinem Amtsantritt im September konnte man im Spiel der Grün-Weißen klare Fortschritte und die Handschrift von Brack erkennen, sodass die Vertragsverlängerung eigentlich nur eine Formsache war. Allerdings dauern Formsachen bei den Entscheidern unterm Hohenstaufen schon eine gefühlte Ewigkeit, ein Zustand der sich unter dem neuen sportlichen Leiter eher noch weiter verschlimmert hat. Während andere Clubs der Liga mit der Kaderplanung bereits weit fortgeschritten oder teils sogar schon den berühmten Haken daran haben, versucht Christian Schöne immer noch das Puzzle in irgendeiner Art und Weise zusammen zu bekommen. Aber jetzt mal ganz ehrlich gefragt, was beziehungsweise wer ist denn momentan noch auf dem Markt zu haben? Spieler mit Qualität die Frisch Auf benötigt um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, die zudem gute Leistungen  abrufen, damit das Liveerlebnis Handball in der „Hölle Süd“ wieder für die Fans interessant wird, sind längst bei der Konkurrenz unter Vertrag. Frisch Auf braucht Erfolgserlebnisse in allen Bereichen um den sinkenden Zuschauerzahlen entgegen zu treten, denn diese sind  nur bedingt den neuen Anwurf Zeiten zuzurechnen, letztendlich zählt Erfolg und das Auftreten der Mannschaft, nur so werden die Besucher wieder in die Halle strömen. Christian Schöne muss endlich in die Pötte kommen und beweisen, dass er für die Aufgabe als sportlicher Leiter die richtige Personalie ist, schließlich wird sein Profil nur dann geschärft, wenn die entsprechenden Erfolge auf dem Parkett in Einklang mit den Spielerverpflichtungen sind und daran krankt es eben noch gewaltig.

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