FRISCH AUF! fährt nach Minden – Eine Niederlage wäre schon eine Katastrophe

FRISCH AUF! Göppingen spielt am morgigen Sonntag (11.09.; 17.15 Uhr) sein zweites Saisonspiel bei Ligakonkurrenten und Aufsteiger TSV GWD Minden. Die Ostwestfalen gelten aufgrund ihrer langen Tradition nicht als normaler Aufsteiger. Vielmehr konnten sie nach dem Abstieg im Sommer 2015 wesentliche und wichtige Teile der Mannschaft zusammenhalten und haben das eine Jahr in der Zweiten Liga souverän gemeistert. Als Tabellenzweiter gelang der sofortige Wiederaufstieg in sicherer Manier. Schaut man sich den GWD-Kader an, so entdeckt man viele bekannte und qualitativ gute Handballer. Insofern kam der 27:26-Auswärtssieg am ersten Spieltag beim Lokalrivalen TBV Lemgo zwar etwas unerwartet, aber doch nicht ganz überraschend zustande.

Besonders hervorzuheben sind die Führungsspieler Gerrie Eijlers im Tor, Magnus Jernemyr in der Abwehr und Dalibor Doder im Angriff. Haupttorschützen beim erfolgreichen Saisonauftakt in Lemgo waren neben Doder der schnelle Rechtsaußen Aleksandar Svitlica und wurfgewaltige Shooter Christoffer Rambo. Große Hoffnungen setzt GWD-Trainer Frank Carstens darüber hinaus in Neuzugang Helge Freiman, der im Sommer aus dem schwedischen Eskilstuna nach Minden wechselte.

Während Gastgeber GWD nach dem ersten Saisonsieg mit Selbstvertrauen in sein erstes Heimspiel gehen kann, wird sich die FRISCH AUF!-Mannschaft dieses Gefühl erst noch durch einen Formanstieg erarbeiten müssen. Die deutliche Heimniederlage zum Auftakt gegen die TSV Hannover-Burgdorf sorgte für Fragezeichen. FRISCH AUF!-Trainer Magnus Andersson und seine Mannschaft haben daran in dieser Woche gearbeitet und nun gilt es, mit einer guten Leistung in Minden aufzuwarten. Die Auswärtsreise nicht mit antreten wird Daniel Fontaine, für den ein Spieleinsatz im Moment noch zu früh kommen würde. Er wird am Sonntag durch Youngster Sebastian Heymann ersetzt.

Nach der überraschenden und deutlichen Heimniederlage gegen Hannover wäre eine weitere Niederlage schon eine Katastrophe für die Ambitionen der Göppinger Handballmänner. Jetzt heißt es nicht Nachdenken sondern Spielen!

 

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