«

»

Beitrag drucken

Wundertüte in grün-weiß

Jetzt mal Hand aufs Herz, wer hätte gedacht dass Frisch Auf aus den Spielen gegen den amtierenden deutschen Meister aus Flensburg sowie dem Saisonüberraschungsteam aus Hannover zwei Siege in überzeugender Manier gelingen? Ich denke selbst Ultrafans rechneten null und nimmer mit einem derart positiven Ausgang dieser Partien. Daran sieht man allerdings, dass die Mannschaft sehr wohl das Potential hat um erfolgreich in der Liga zu bestehen.

Die Krönung der englischen Woche wäre natürlich noch ein doppelter Punktgewinn in Wetzlar gewesen, doch in diesem Match präsentierten sich die Mannen von Coach Mayerhoffer leider nicht wie nach dem Sieg gegen Flensburg Sieg erhofft, sodass die Zähler im Mittelhessischen blieben. Welches Fazit kann man nun aus diesen erfolgreichen Spielen ziehen? Aus meiner Sicht kann die Mannschaft im Vorderfeld der Liga mitspielen, allerdings nur dann, wenn endlich Konstanz in dieses Team einkehrt. Momentan ist es wieder einmal die grün-weiße Wundertüte die der gemeine Zuschauer präsentiert bekommt und genau dies ist nicht der Anspruch den die Fans haben, wie auch die Mannschaft selbst. An dieser Stellschraube muss gearbeitet werden, notfalls auch mit einem Mentaltrainer um die Köpfe der Spieler frei zu bekommen. Als sehr hilfreich für das Team kann die Verpflichtung des iranischen Nationalspielers Pouya Norouzinezhad bezeichnet werden. Der wieselflinke Mittelmann glänzt in eins gegen eins Situationen, hat jedoch auch das Auge für den besser platzierten Mitspieler. Pouya ist eine absoluter Gewinn für Frisch auf und die Verantwortlichen sollten sich schnellstmöglich Gedanken über eine Weiterverpflichtung machen, denn mit den aktuellen Leistungen empfiehlt er sich selbstredend für andere Clubs. Eine andere Neuverpflichtung bereitet jedoch große Sorge. Die Rede ist vor Uhr Kastelic. Als Königstransfer unter Vertrag genommen konnte der junge slowenische Nationalkeeper bei seinen wenigen Einsätzen nur selten überzeugen. Nun ist es ja oft der Fall, dass Akteure aus einer schwächeren Liga sich zunächst an die neue Umgebung gewöhnen müssen, aber sorry, irgendwann ist es an der Zeit, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen.

 

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/sport/105797/

Kommentar verfassen