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Hilfseinsatz der Johanniter in Mosambik dauert an Weiteres Helferteam in das Katastrophengebiet aufgebrochen

Bereits seit Anfang April sind Helfer der Johanniter in Mosambik im Einsatz, um in der vom Wirbelsturm Idai betroffenen Region medizinische Hilfe zu leisten. Nun ist das erste Team nach Deutschland zurückgekehrt und ein zweites in die Katastrophenregion aufgebrochen, um den Einsatz fortzuführen, denn der Bedarf an basismedizinischer Versorgung ist nach wie vor hoch.

Das zweite Johanniter-Team besteht ebenfalls ausschließlich aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Johanniter-Auslandshilfe. Ihm gehören Ärzte, Notfallsanitäter bzw. Rettungsassistenten und Logistiker an sowie ein Experte für psychosoziale Betreuung.

Sie werden in Grudja im Einsatz sein, einer ländlichen Gemeinde ca. 90 km westlich der Hafenstadt Beira, einer der am stärksten durch den Wirbelsturm betroffenen Regionen. Im Einzugsgebiet leben rund 17.000 Menschen. Der Zyklon Idai hatte neben Häusern und Ernten auch das lokale Gesundheitszentrum zerstört. Eine medizinische Versorgung war seit Idai daher nicht mehr möglich.

Von ihrem Basislager in Grudja aus werden sie täglich in kleineren Teams in der Region unterwegs sein und Patienten versorgen, darunter viele Kinder. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Malaria, Atemwegserkrankungen und Durchfallerkrankungen. Insgesamt konnten die Johanniter seit Beginn ihres Einsatzes bereits rund 450 Menschen in der Region basismedizinisch behandeln.

Einer der Helfer ist Philipp Lautner, ehrenamtlicher Soforthelfer der Johanniter. Der 32-Jährige aus Wendlingen unterstützt das Team als Notfallsanitäter. „Da es diesmal eines der ärmsten Länder Afrikas getroffen hat, ist es für mich ein innerer Antrieb, meine Expertise vor Ort einzusetzen.“, so Lautner, der hauptberuflich Rettungswachenleiter der Johanniter in Deggingen ist.

Durch den Wirbelsturm Idai sind laut UN-Angaben rund 1,85 Millionen Menschen in der Region auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der Sturm hat über 500 Menschenleben gekostet und fast 60.000 Häuser unbewohnbar gemacht. Krankheiten wie Cholera sind bereits ausgebrochen. Zudem wurden über 600.000 Hektar Ernten zerstört, was die Versorgung mit ausreichend Nahrungsmitteln in den kommenden Monaten gefährdet.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe und „Aktion Deutschland Hilft“ rufen zu Spenden für die Betroffenen von Zyklon Idai auf:

 

Stichwort: „Zyklon Idai“

IBAN: DE94370205000433043300 (Bank für Sozialwirtschaft) Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

 

Stichwort „Zyklon Idai“

IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft) „Aktion Deutschland Hilft“

 

Über die Johanniter-Auslandshilfe

Die humanitäre Hilfe im Ausland ist eine satzungsgemäße Aufgabe der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Sie wird durch die Johanniter-Auslandshilfe in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin umgesetzt. In 12 Länderbüros und in Berlin arbeiten mehr als 250 internationale und lokale Mitarbeitende. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens. Sie wurde 1952 gegründet. In ihr engagieren sich rund 22.000 hauptamtliche und mehr als 37.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 1,3 Millionen Menschen fördern die Johanniter-Unfall-Hilfe.

 

PM Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Ostwürttemberg Regionalgeschäftsstelle Aalen

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