FSJ, Vorpraktikum, Berufsausbildung – aus einem sozialen Engagement heraus fand Sarah Rühle ihren beruflichen Weg Rühle in die Werkstatt in Geislingen

Schon als Schülerin engagierte sich Sarah Rühle in einem Seniorenpflegeheim. Nach dieser ersten positiven Erfahrung in der Arbeit mit Menschen machte sie nach dem Schulabschluss ein FSJ bei der Lebenshilfe. „Am Anfang war ich etwas schüchtern. Ich hatte gemischte Gefühle und war unsicher, was da auf mich zukommt“, beschreibt sie die erste Zeit.

FSJ Sarah Rühle Daniela Furkert aSie war in einer Arbeitsgruppe der Werkstatt eingesetzt, unterstützte dort die MitarbeiterInnen mit Behinderung in der Arbeit und dem Alltag in der Werkstatt. „Alle sind auf mich zugegangen, und haben mich offen aufgenommen“. „Ich bin nach und nach hineingewachsen, fühlte mich zunehmend wohler, und wollte schließlich gar nicht mehr weg“. Sie freute sich deshalb, dass ihr die Lebenshilfe die Chance bot, „im Anschluss an ein einjähriges Vorpraktikum die Ausbildung zur Heilerziehungsassistentin zu machen“. Sie ist jetzt im ersten Ausbildungsjahr zur Heilerziehungsassistentin, Ihre Praxisphasen absolviert sie in der Produktionsberuhigten Gruppe der Werkstatt Geislingen, in der die MitarbeiterInnen mehr Assistenz in Alltag und Pflege brauchen, als in einer normalen Produktionsgruppe der Werkstatt. „Das FSJ war mein beruflicher und persönlicher Reifeprozess“, resümiert Sarah Rühle. „Ich habe viel gelernt, was Selbständigkeit und Verantwortung angeht, und habe auch viel Positives zurückbekommen“. Die Ausbildung wird noch einmal eine spannende Herausforderung. „Am liebsten würde ich danach hier bleiben“.

Foto: Sarah Rühle, Daniela Furkert (v.l.n.r.)

PM

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