Kunst und Kultur machen Schule

Als eine von zehn Kommunen in Baden Württemberg ist Göppingen seit dem Schuljahr 2015/16 mit derzeit vier Schulen – dem Freihof-Gymnasium, dem Hohenstaufen-Gymnasium, der Grundschule Holzheim und dem Werner- Heisenberg- Gymnasium im Kulturagentenprogramms des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Im Kultur- und Sportausschuss berichtete Kulturagentin Kerstin Schaefer über ihre erfolgreiche Arbeit an den Schulen.

Ziel des Projektes ist es, Kunst und Kultur in den Unterrichtsalltag miteinzubeziehen sowie Schulen und Kultureinrichtungen vor Ort in Zusammenarbeit mit Künstlern und Kreativen durch die Verwirklichung von Kunstprojekten besser zu vernetzen. Seit dem Schuljahr 2015/16 hat die Kulturagentin – mit einem vom Land finanzierten 80- prozentigen Stellenanteil – insgesamt 60 Projekte an diesen Schulen mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region Stuttgart und Göppingen durchgeführt.

Als gelungenes Beispiel nannte Kerstin Schaefer den Garten der Stille der Grundschule Holzheim. Hier wurde in Zusammenarbeit mit den Schülern ein Ort zum Rückzug und Erholung geschaffen. Auch in der Zeit des Lockdowns konnte mit kreativen Ideen Abhilfe zur Langeweile geschaffen werden. Aus der Pandemie entwickelte sich die Idee für ein Virtuelles Museum. In diesem können die Schülerinnen und Schüler Bilder, Videos oder Texte hochladen, die von anderen eingesehen werden können.

Auch wenn das Landesprojekt am 31. Dezember 2019 endete, beschloss der Gemeinderat das Kulturagentenprogramm für kreative Schulen auch nach Beendigung der Landesfinanzierung in der Zeit vom 1.Januar 2020 bis zum Endes des Schulhalbjahres 2020/21 fortzusetzen. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden Württemberg – bei der die Stelle angesiedelt ist – übernimmt seit diesem Jahr die Trägerschaft die Umsetzung des Programms mit einer 0,5 Stelle und erhält dafür einen Zuschuss der Stadt Göppingen in Höhe von 32.000 Euro.

 

PM Stadtverwaltung Göppingen

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