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ACE: Übereinkunft beim Diesel-Gipfel befördert Vertrauensverlust

Der Kreisvorstand des ACE Auto Club Europa hat das vermeintlich positive Ergebnis beim Dieselgipfel der Autohersteller mit Verkehrsminister Scheuer massiv kritisiert und wirft dem Politiker eine „Verschleierung des Überein-kommens“ vor und bezeichnet es als „verklausuliertes Desaster“.

Der ACE-Kreisvorsitzende Harald Kraus erklärte, dass nach der Übereinkunft die Verbraucher weiterhin die Hauptlast tragen sollen. Kraus weiter: „Nicht nur, dass der inzwischen fünfte Dieselgipfel keine Lösung brachte, die Autoher-steller diktieren inzwischen schon die Bedingungen, unter denen sie eventuell bereit sein könnten, Hardware-Nachrüstungen zu akzeptieren.

„Da wird der Bock zum Gärtner gemacht“, schimpft der ACE-Mann aus Eislingen, der den ACE, zweitgrößter deutscher Automobilclub in der Region repräsentiert. Er führte weiter aus: „Indem der Verkehrsminister Scheuer das hinnimmt, macht er den Bock zum Gärtner“.

„Offenkundig findet die Bundesregierung weiterhin keine akzeptable Lösung, wodurch die Politikverdrossenheit steigt. Das Vertrauen der Autohersteller bewegt sich gegen Null“, kritisiert Kraus in einer Pressemitteilung. Nach mehreren Urteilen der Verwaltungsgerichte müssten sich weitere Städte mit der Anordnung von Fahrverboten beschäftigen (Köln, Bonn und andere).

„Für den ACE stellt sich die Frage, wie viele Fahrverbotsurteile es noch geben muss, damit die Politik den Handlungsbedarf im Sinne der Verbraucher erkennt“, heißt es in dem Papier abschließend.

 

PM ACE Auto Club Europa Kreis Göppingen

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