Wechsel bei den GRÜNEN im Ebersbacher Gemeinderat

Stadtrat Gerhard Haug scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gemeinderat der Stadt Ebersbach aus. Der Ortsverband Ebersbach und der Kreisverband Göppingen von Bündnis 90/Die Grünen danken ihm für sein bisheriges Engagement für grüne Politik und wünschen ihm für die Zukunft Alles Gute.

Gemäß dem Wahlergebnis der Kommunalwahl von 2014 rückt Klaus Walter als neues Mitglied in den Gemeinderat nach und wird in der Sitzung vom 27. September 2016 in sein Amt verpflichtet.

Nach seiner Schulzeit absolvierte Klaus Walter zunächst eine Ausbildung zum Forstwirt und leistete anschließend seinen Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt des Caritasverbandes. Daran anschließend begann er sein Wunschstudium zum Dipl. Sozialpädagogen und erhielt mit dem Abschluss aus die Weihe als evangelischer Diakon. Anstellungen in der Jugendhilfe, u.a. als Jugendhausleiter, Jugendreferent des Ev. Jugendwerks und als Straßensozialarbeiter in Heiningen und Eschenbach schlossen sich an. Nach 20 Jahren in der Jugendhilfe wechselte Klaus Walter in die Seniorenhilfe und legte das staatliche Examen zum Altenpfleger ab. Seit einigen Jahren arbeitet Klaus Walter im Pflegestift Ebersbach der Diakonie und absolvierte vor kurzem erfolgreich eine Weiterbildung zum Pflegedienstleiter.

Klaus Walter ist grünes „Urgestein“, war viele Jahre Vorsitzende des Ortsverbandes Denkendorf und in den 90-Jahren Kreisrat in Esslingen. Die ihn bewegenden Themen waren die 2. Startbahn Flughafen Stuttgart und die Zerstörung weiterer Filderflächen durch die Messe und S21. Sein ehrenamtliches Engagement brachte Klaus Walter ein bei der Denkendorfer Initiative gegen Lärm, zehn Jahre als Jugendschöffe am Landgericht in Stuttgart, als Vorstandsmitglied des Landesjugendringes Ba-Wü und des Bundesverbandes der Christlichen Pfadfinder*innen.

Klaus Walter wohnt seit über zwölf Jahren in Ebersbach und verfolgt seitdem intensiv die Kommunal- und Kreispolitik. Sein Wunsch ist es, dass die Lebensqualität in seiner neuen Heimat weiter gesteigert wird. So wünscht er sich noch mehr Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen: Für Kinder in familienfreundlichen Kinderstätten, für Jugendliche im Jugendhaus, für Senioren und Seniorinnen Angebote, die ihren Interessen entgegenkommen. Alle Generationen sollen voneinander profitieren können. Doch viele Ideen haben ihre nicht zuletzt finanziellen Grenzen. Es gilt die vorhandenen Mittel sorgfältig und sinnvoll einzusetzen. So möchte Klaus Walter seine Kompetenzen und sein Wissen einbringen, um die Stadt Ebersbach und den umgebenden Lebensraum so attraktiv wie möglich zu gestalten. Dabei werden er und seine Fraktionskollegin Tanja Brosche von der Parteibasis des Ortsverbandes gerne unterstützt.

Peter Bretz, Ortsverband Ebersbach

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