Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hofelich: „Landkreis Göppingen profitierte in letzter Zeit deutlich.“

Der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich führt angesichts der jüngsten Studie der Bertelsmann Stiftung zum Personalschlüssel in Kindertagesstätten aus: „Dank sozialdemokratischer Landespolitik ist Baden-Württemberg bundesweit Spitzenreiter bei dem Personalschlüssel in Kindergärten und bei der Mitfinanzierung der kommunalen Kleinkindbetreuung. Göppingen hat sich vor diesem Hintergrund bei der Betreuungsquote vom Tabellenkeller zwischenzeitlich etwas nach oben gearbeitet“

„Die SPD hat während der vergangen fünf Jahre die Kleinkindbetreuung und frühkindliche Bildung massiv ausgebaut und dadurch die Situation von Familien in Baden-Württemberg verbessert“, führt der Göppinger Abgeordnete Hofelich aus. Laut Ländermonitor ‚Frühkindliche Bildungssysteme‘ der Bertelsmann Stiftung liegt Baden-Württemberg auf dem ersten Platz beim Personalschlüssel in Kindertagesstätten. Für Hofelich ein Anlass, die Fortschritte im Kreis Göppingen aktuell zu ermitteln und das Statistische Landesamt anzufragen: „Der Kreis Göppingen hat bei frühkindlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten aufgeholt. Zahlreiche Investitionen unserer Städte und Gemeinden haben die schon vor zwei Jahren zum 01.03.2014 erreichte Betreuungsquote von 20,2  Prozent noch einmal zum 01.03.2015 leicht ansteigen lassen. Wir sind nun bei 20,4 Prozent, wovon die Kindergärten den Löwenanteil stellen, aber auch die Tagesmütter ihren Teil beitragen. Absolut ist die Zahl der Plätze um knapp 100 gestiegen. Der Ausbau weiterer Kapazitäten ist anzuraten, zumal erfreulicherweise vielerorts auch die Zahl der neugeborenen Kinder ansteigt. Dies wird sowohl zur Standortgunst als auch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen. Aus meiner Sicht ist diese erfreuliche Entwicklung in erster Linie der entschlossenen Politik der SPD-geführten Kultus-, Finanz- und Sozialministerien in der vergangenen Legislaturperiode zu verdanken“, so Hofelich. Über zwei Drittel der Betriebsausgaben der kommunalen oder kirchlichen Träger übernimmt seither das Land. Die Zahlen würden keinen Zweifel daran lassen, dass die CDU die Themen Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung jahrelang stark vernachlässigt habe und eine Trendwende erst durch die Landespolitik der vergangen fünf Jahre herbeigeführt werden konnte.

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und die Kleinkindbetreuung bedarfsgerecht auszubauen, hat die Vorgängerregierung im Jahr 2011 mit den kommunalen Landesverbänden (KLV) den Pakt für Familien mit Kindern geschlossen. Dadurch beteiligt sich das Land mit 68 % an den Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung. Peter Hofelich: „Durch den Pakt für Familien hat die Landesregierung die Fördermittel für die Kleinkindbetreuung mehr als versiebenfacht und so Städte und Gemeinden bei der Schaffung hochwertiger Betreuungsplätze erheblich unterstützt. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit kann nur durch stetige Investitionen und soziale Gebühren gewährleistet werden. Ich hoffe, dass die neue Landesregierung dies beherzigt und uns in Baden-Württemberg eine erneute jahrelange Stagnation bei der Kinderbetreuung erspart.“

PM

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