Seniorenberatung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen – Heide Daiss informiert seit Mai im neuen Rathaus zum Thema Pflege

Seit dem Umzug in das neue Rathaus, Schlossplatz 1, ergänzt Heide Daiss als neue Mitarbeiterin das Bürger- und Ordnungsamt. Bisher übte sie die Beratung unter der Bezeichnung IAV-Stelle (Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle) im Altenzentrum St. Elisabeth aus. Mit dem Wechsel und einer Umbenennung wird diese Dienstleistung für hilfsbedürftige Menschen jetzt transparenter und bürgerfreundlicher im Bürgerbüro des Rathauses angeboten.

Heidi DaissUnter dem neuen Namen „Seniorenberatung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Eislingen und Ottenbach“ informiert Heide Daiss rund um das Thema Pflege. Nicht nur Betroffenen selbst, sondern auch deren Angehörige erhalten Beratung zu pflegerischen und sozialen Hilfsangebote. Danach kann eine Vermittlung in die erforderlichen Maßnahmen zur Unterstützung und Hilfe erfolgen.

Gefördert wird dieses kostenlose Angebot durch die Stadt Eislingen, die Gemeinde Ottenbach sowie durch die evangelischen und katholischen Krankenpflegevereine in Eislingen und Ottenbach. Eine persönliche Beratung ist sowohl im Bürgerbüro, als auch im Rahmen von Hausbesuchen (nach Terminvereinbarung) oder telefonisch möglich. Die Kontakt- bzw. Dienstzeiten von Heide Daiss im neuen Rathaus sind: Dienstag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr und Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Telefonisch ist sie unter der Rufnummer 07161 804-237 erreichbar.

Aus ihrer jahrelangen Erfahrung als Krankenschwester und Betriebswirtin im Bereich Sozialmanagement kennt Heide Daiss die vielfältigen Probleme, die bei einer veränderten Lebenssituation auftauchen. „Oft wünschen sich pflegebedürftige Menschen möglichst lange im eigenen zuhause bleiben zu können. Dazu gibt es umfassende Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten, wie beispielsweise den Hausnotruf, das „Essen auf Rädern“, die Tagespflege, die Nachbarschaftshilfe, Pflegedienste oder Wohnraumanpassungen. Sollte eine Pflege zuhause nicht mehr möglich sein, können Möglichkeiten der Weiterversorgung aufgezeigt werden, wie Kurzzeit- und Verhinderungspflege, betreutes Wohnen oder Heimplätze“, erklärt die versierte Fachfrau. Ergänzend bietet die Seniorenberatung im neuen Rathaus Informationen über Leistungen der Pflegeversicherung sowie Unterstützung bei der Beantragung von Pflegestufen oder Hilfe bei Widersprüchen. Und natürlich wird auch rund um die Veranstaltungen des Demenz-Netzwerks Eislingen informiert.

Ziel der persönlichen Beratung ist es, Senioren im fortgeschrittenen Alter ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu ermöglichen – trotz möglicher Problematiken wie Mobilitätsverlust, chronische Krankheit oder Demenz. Leider können auch junge Menschen aus verschiedenen Gründen einen Pflegebedarf haben. Die Beratungsstelle schnürt auch für diese Fälle ein individuelles Hilfepaket, um sich in dieser oft schwierigen Situation besser zurecht zu finden.

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