Peter Hofelich besucht Göppinger Gemeinschaftsschule: „An der Albert-Schweitzer-Schule leistet man hervorragende Arbeit.“

Zum Auftakt der Woche der Gemeinschaftsschule überzeugte sich der Wahlkreisabgeordnete Peter Hofelich (SPD) von der Entwicklung der Albert-Schweitzer-Schule, Göppingens einziger Gemeinschaftsschule. „Diese Schulart zeichnet sich durch ein leistungsorientiertes, pädagogisches Konzept aus. Im Mittelpunkt steht die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, deren Anspruch sich der konkreten Lernentwicklung anpasst.“

Die Erfahrungen in Baden-Württemberg sind überwiegend gut. Ein Eindruck der sich auch in Göppingen im Gespräch mit Rektor Axel Zäch und Konrektor Timo Berner bestätigte. „Eltern würde ich empfehlen, sich intensiv und frühzeitig mit dem vielfältigen Schulangebot in der Region auseinanderzusetzen. Die Göppinger Albert-Schweitzer-Schule ist eine gleichwertige Alternative gegenüber dem bekannten Schulangebot. Jedem der das leistungsorientierte, pädagogische Konzept der Schule noch nicht kennt, empfehle ich, sich ein eigenes Bild zu machen“, so Hofelich.

Im zweiten Jahr verfügt die Schule über je zwei Klassen in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe. Hofelich erfuhr, dass baulich verändert wurde,  um das pädagogische Konzept ideal umsetzen zu können. Zwischen zwei Klassenzimmern gibt es einen zusätzlichen Raum für individuelles Lernen. Seitens der Schulleitung freute man sich über das Engagement der Stadt als Träger. In die Ausstattung mit Computern zu investieren ist ein Wunsch für die Zukunft. Eine künftige Herausforderung ist es, der steigenden Nachfrage beim Ganztagesangebot auch räumlich gerecht werden zu können und die Kooperation Schule-Beruf zu vertiefen.

Im Schuljahr 2015/16 besuchen rund 35.000 Schülerinnen und Schüler eine der 271 öffentlichen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Deren Zahl wird im kommenden Schuljahr 2016/17 weiter ansteigen. Landesweit wechselt bereits jeder sechste Schüler auf die neue Schulart. Die Gemeinschaftsschule bereitet Schülerinnen und Schüler auf unterschiedliche Schulabschlüsse (Hauptschul-, Realschulabschluss, Abitur) vor. Durch den integrativen Ansatz können Schülerinnen und Schüler möglichst lange gemeinsam lernen und erhalten entsprechend ihrem Leistungsstand unterschiedliche Aufgaben. Insbesondere im ländlichen Bereich ist die Gemeinschaftsschule eine Möglichkeit, ein wohnortnahes Schulangebot in der Region nachhaltig zu stabilisieren.

PM

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