Sanierung schadhafter Wasserrohre

Die Stadtentwässerung Göppingen hat mit der geschlossenen Kanalsanierung 2022 / 2023 begonnen. Die Arbeiten konzentrieren sich auf zwei Stadtgebiete: den Bereich Weststadt, der sich grob zwischen Fils und Nördlicher Ringstraße, östlich begrenzt durch die Lorcher Straße und die Willi-Bleicher-Straße befindet, sowie auf die Wasserschutzzone Ulmer Straße (größtenteils Bodenfeld) zwischen Fils und Holzheimer Straße, westlich begrenzt durch die Maybachstraße sowie einen kleinen Teil vom nördlichen Holzheim.

Bei der Kanalsanierung in geschlossener Bauweise werden schadhafte Abwasserrohre ohne Aufgrabungen saniert. Dabei werden sogenannte Inliner oder Kurzliner über die bestehenden Schachtbauwerke in die Altrohre eingezogen. Diese Schläuche werden an die Rohrwandung angepresst und ausgehärtet, so dass das Abwasserrohr dauerhaft dicht und standfest bleibt. Da sich die Abwasserschächte zu einem großen Teil im öffentlichen Straßenraum befinden, lassen sich Beeinträchtigungen des fließenden und ruhenden Verkehrs leider nicht immer vermeiden.

Die Stadtentwässerung Göppingen untersucht und saniert jährlich eine Kanallänge von 20 bis 25 Kilometern und setzt damit die Forderungen der Eigenkontrollverordnung des Landes Baden-Württemberg um. Mit diesen Sanierungsmaßnahmen wird gewährleistet, dass kein Abwasser in den Untergrund gelangt und das Grundwasser vor Verunreinigungen durch das Abwasser geschützt bleibt.

Die Maßnahmen sind voraussichtlich im Juni 2023 abgeschlossen.

PM Sadtverwaltung Göppingen

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