Göppingen lebt Sauberkeit vor

Vom 19. bis 26. November findet die jährliche Aktionswoche „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ statt mit dem Ziel, das Thema des nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der Welt durch vielfältige Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Stadt Göppingen nimmt erstmalig im Rahmen verschiedener Aktionen daran teil.

Die Stadt Göppingen setzt sich auf vielfältige Weise dafür ein, Ressourcen zu schonen: Die im Frühjahr etablierte Initiative „Göppingen lebt Sauberkeit“ bestehend aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft mit der Cleanup-Initiative, Mehrweg-Gastrobetrieben, Schulen und Kitas setzt kontinuierlich diverse Aktivitäten für Abfallvermeidung und Ressourcenschonung um. Anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung werden mehrere Aktionen und Veranstaltungen gebündelt durchgeführt.

„Bitte keine Werbung einwerfen!“: Diesen Aufkleber für den Briefkasten gibt es nun für die Göppinger Briefkästen mit städtischem Design, um auf Wunsch die Werbeflut einzudämmen. Der Aufkleber kann einen einfachen und wirksamen Beitrag zur Vermeidung von Abfällen leisten, denn dies ist eine klare Nachricht an die Werbefirmen, auf andere Werbekanäle umzustellen. Göppinger Bürger und Bürgerinnen können zudem an den monatlichen Müllsammel-Aktion der Cleanup-Initiative teilnehmen, nächster Termin ist am Samstag, 26. November. Treffpunkte um 9 Uhr: Göppingen Haupteingang Stadthalle; Bartenbach Dorfplatz; Bodenfeld Martin-Luther-Kirche; Faurndau Bezirksamt; Holzheim Bezirksamt; Ursenwang Ursenwangschule

Auch das Thema „Mehrweg in der Gastronomie“ ist der Stadt wichtig: Sieben Gastro-Betriebe nahmen vor einem Jahr an dem Förderprogramm „Auf dem Weg mit Mehrweg!“ teil und erhielten 200 Euro finanzielle Unterstützung bei der Einführung eines Mehrwegsystems. Ende November findet ein Evaluierungstreffen statt, gleichzeitig wird überlegt, wie Mehrweg in Göppingen und im Umland noch weiter Kreise ziehen kann. Ab dem 1.1.2023 tritt zudem das neue Verpackungsgesetz in Kraft, das eine Mehrwegangebotspflicht für Gastronomiebetriebe vorsieht.

Und auch der Umgang mit Zigarettenkippen soll sich in Göppingen künftig ändern, denn zu viele Kippen werden nicht sachgerecht in den dafür vorgesehenen Sammelgefäßen entsorgt, belasten die Umwelt und sorgen für hohen Aufwand bei der Reinigung des öffentlichen Raums. Die Ordnungsbehörde bringt festgestellte Verstöße konsequent zur Anzeige: In Fällen von Kleinmüll kann sie zwischen 50 und 250 Euro an Bußgeld verhängen. Auf Anregung der Gemeinderätin Claudia Gary und dank eines Sponsors wurden zwei sogenannte „Abstimmungsaschenbecher“ auf dem Marktplatz und dem Busbahnhof montiert, um ein Zeichen gegen Zigarettenstummel zu setzen. 1000 Taschenaschenbecher werden darüber hinaus in den nächsten Wochen durch die Stadt Göppingen verteilt. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet betont anlässlich der Übergabe der „Abstimmungsaschenbecher“ auf dem Marktplatz: „Müllvermeidung ist eine Aufgabe für alle, sowohl Göppingerinnen und Göppingern als auch Besucherinnen und Besuchern unserer Stadt. Ich freue mich, dass wir mittlerweile ein bunter Kreis aus Ehrenamtlichen, Gastronomen, Stadtverwaltung und Schulen sind, die sich besonders für das Thema Sauberkeit einsetzen. Vielen Dank für dieses Engagement.“

Info:

Weitere Informationen zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung unter: https://wochederabfallvermeidung.de/ Auf der Aktionskarte sind auch die Aktionen in der Stadt Göppingen verzeichnet. Taschenaschenbecher und Briefkastenaufkleber „Bitte keine Werbung einwerfen“ können beim iPunkt im Rathaus abgeholt werden- solange der Vorrat reicht.

Foto: Stadt Göppingen/ Rothfuß

PM Stadtverwaltung Göppingen

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