SPD-Kreistagsfraktion blickt voraus: „Uns allen steht ein anstrengender Herbst und Winter bevor !“

„Uns allen im Landkreis steht im Zeichen von Corona, Klimawandel, Energieknappheit und russischer Aggression ein anstrengender Herbst und Winter bevor. Für die SPD-Kreistagsfraktion ist klar, dass Kümmern um die Schwachen, gerechtes Behandeln aller und umsichtiges Handeln der Kreisverwaltung dabei Leitlinie sein müssen. „Wir setzen in unserer Bürgerschaft auf Gemeinschaft und Solidarität“, sagt die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Susanne Widmaier.

Zum dritten Mal schon fand sich die SPD auch diese Ferien zu einem geselligen Sommertreff zusammen. Diesmal im Restaurant L‘Acquila‘ in Salach. Das hatte auch einen guten Grund: Denn Kreisrat Julian Stipp, nach über sechs Jahren als Bürgermeister in Salach nun zum Oberbürgermeister in Mosbach gewählt, gab seinen Ausstand. „Mir hat es in unserer Kreistagsfraktion menschlich gut gefallen. Obwohl wir derzeit nur viertgrößte Fraktion im Kreistag sind, ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Kreispolitik maßgeblich mit zu gestalten“.  Susanne Widmaier erwiderte: „Dies geschah vor allem auch auf sozialpolitischem Gebiet, wo deine Fachlichkeit und dein Engagement Zeichen gesetzt haben! Dafür ein herzliches Dankeschön und alle guten Wünsche für die neue Aufgabe in der alten Heimat“. Nachfolgen wird Julian Stipp als Nachrücker der frühere Kreisrat und langjährige Vorsitzende der Eislinger SPD-Gemeinderatsfraktion, Peter Ritz. Bei der Kreistagswahl 2019 hatte die SPD im Wahlkreis Eislingen-Ottenbach-Salach ihr bestes Ergebnis im Landkreis erzielt, gleichauf mit der CDU gelegen und mit Julian Stipp und Peter Hofelich zwei Kreisräte in den Kreistag entsendet.

Auf der „langgestreckten Zielgerade des Jahres 2022“ sieht die SPD jede Menge Herausforderungen: „Die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine, aber auch aus anderen Ländern, benötigt eine ´zweite Welle der Solidarität‘, die nicht selbstverständlich wird“, appellierte Kreisrat Benjamin Christian. „Die Anstrengungen für mehr sozialen Wohnraum im Landkreis brauchen einen Schub. Wir setzen dabei auf den Wohnraum-Gipfel im Herbst, wünschen uns aber konkrete Beiträge der Wohnungsbauunternehmen im Landkreis und darüber hinaus“, sagt Kreisrat Rainer Kruschina. „Die Nachnutzung der Helfensteinklinik benötigt innovative Konzepte, um strukturelle Schwächen des Geislinger Raums, die weit vor dem Klinik-Beschluß liegen, wieder anzugehen“, erinnert Kreisrat Peter Hofelich. Die SPD, so die stv. Fraktionsvorsitzende Hilde Huber, sieht sich als die treibende und konstruktive Kraft für eine Kreispolitik „jenseits des Haderns und Schimpfens“. Susanne Widmaier: „Wir sind als SPD trotz kontrovers diskutierter Meinungen zu den herausfordernden Themen der Kreispolitik handlungsfähig und menschlich immer zusammen geblieben. Darauf sind wir stolz und werden unsere Geschlossenheit für die Zukunft des Landkreises nutzen!“

 

PM SPD Kreistagsfraktion

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