Photovoltaik kann ansteckend sein! – Göppingen im Wattbewerb, Teil 5

Die OSG GmbH ist ein Hersteller von Schneid- und Gewindewerkzeugen wie Bohrer, Fräser, Schaftwerkzeuge. Seit 2013 hat sie ihren Sitz im Göppinger Stauferpark. Ihre große Dachfläche von 3.300 Quadratmeter wollte sie sinnvoll nutzen: Die Installation einer PV-Anlage bot sich an. Um zum einen die durch den Produktionsprozess bedingten Stromkosten zu senken und gleichzeitig zum Umweltschutz beizutragen.

Für die Umsetzung der Montage kontaktierte die OSG GmbH die lokalen Anbieter und verglich in der Angebotsphase Preis, Leistung sowie Service. Probleme ergaben sich hierbei keine: Der Anbieter, für den sie sich entschied, unterstützte sie bei allen anfallenden Fragen, und zwar bis heute.

Die PV-Anlage mit einer Leistung von insgesamt 294 kWp (215,28 kWp auf dem Bestandsgebäude, 82,68 kWp auf der Academy) ist nun bereits seit Mai 2016 in Betrieb. Sie hat eine Ausrichtung von 90‘/270‘ mit einer Neigung von 10‘. Der durchschnittliche Eigenverbrauch beträgt 879 kWh, über einen Stromspeicher verfügt die OSG GmbH nicht. Für E-Autos wird die Anlage noch nicht genutzt, dies ist jedoch geplant. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir uns für die Installation der PV-Anlage entschieden haben“, bestätigt ein Repräsentant des Unternehmens. Die OSG GmbH kann den selbst erzeugten Strom nahezu komplett nutzen und ist dadurch unabhängiger von der Steigerung der Stromkosten. Neben der Wirtschaftlichkeit steht für sie zudem die Nachhaltigkeit im Vordergrund: Der selbst erzeugte Strom kann am gleichen Standort optimal umgesetzt werden. Im Rahmen des ISO-Audits (ISO 14001: Zertifizierung für Umweltmanagementsysteme) kann der Schneidwerkzeug-Hersteller so ein besseres Verhältnis im Strommix als der Bundesschnitt nachweisen. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz. „Hierfür werden wir von unseren externen Auditoren immer sehr gelobt“, berichtet der OSG-Vertreter.

Stadt Göppingen im Wattbewerb

Mit dieser Kolumne möchten die Stadt Göppingen, der Arbeitskreis Klima und Energie der Agenda 2030 sowie Parents for Future Göppingen Privatpersonen und Unternehmen motivieren, an geeigneter Stelle (Dach, Balkon…) möglichst viele Watt in Form von Photovoltaik zu installieren. Damit kann Göppingen im bundesweiten Wattbewerb (www.wattbewerb.de) punkten, insbesondere geht es aber natürlich um einen Beitrag zur dringend notwendigen CO2-Reduktion. Bei technischen Fragen rund um die PV-Installation steht der städtische Energieberater Uwe Bauer zur Verfügung, E-Mail UBauer@goeppingen.de, Telefon 07161 650-6531.

Foto: Photovoltaik-Anlage auf der Dachfläche der OSG GmbH im Göppinger Stauferpark.

 

PM Stadtverwaltung Göppingen

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