VVS: Ein Fahrplan – ein Tarif – ein -Ticket

„Es gibt keinen Tarifdschungel beim Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS), sondern ein gut durchdachtes  Netz, das für rund 2,5 Millionen Menschen der Region Stuttgart ein attraktives Angebot bereit hält“.

Die vielfältige und „kundenorientierte Firmenphilosophie“ erläuterte Lars Milde aus  der Abteilung „Tarif – Vertrieb“ des VVS bei einem Informationstreffen der Eislinger AWO in der Begegnungsstätte Treff im Löwen. Der Vertreter des VVS erläuterte vor allem, warum es kein gemeinsames Stadtticket für Göppingen und Eislingen geben könne. Die ins Feld geführte Begründung, dass in allen Städten in der Region gleiche Bedingungen dieser Art gelten, überzeugte die Senioren nicht, die aufgrund der engen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen im Raum Göppingen-Eislingen als einen gemeinsamen Verkehrsraum behandelt werden müsse. Die AWO-Seniorengruppe meinte, dass in einem kompakten Verkehrs- und Ballungsraum ein Ticket angeboten werden müsste, das für beide Städte gleichermaßen gilt. Innerhalb der beiden Städte würde es jeweils mittels städtischer Subvention schon seit einiger Zeit ein Stadtticket geben. „Grenzüberschreitungen „ sind nicht vergnüglich

Harald Kraus, Eislinger AWO-Vorsizender, der nach 34 Jahren in wenigen Tagen von einem jungen Nachfolger abgelöst wird, wies auf die preiswerte Möglich-keit hin, auch die Nahverkehrszüge  zwischen  Eislingen und-Göppingen zu nutzen, wo die einfache Fahrt nur 1,50 Euro koste. Attraktiv sei dies freilich nur dann, wenn man in Eislingen keinen  langen Fußweg zum Bahnhof hat und das Ziel in Göppingen gut zu Fuß erreichen kann. Wer am gleichen Tag in Göppingen und Eislingen zu tun hat, kann den Vorteil des sogenannten Tagestickets nutzen, mit dem man ganztägig beliebig viele Fahrten im VVS-Netz machen kann“, sagte Harald Kraus.

Lars Milde wies ferner auf das Kurzstreckenticket hin, das für 1,50 (statt 2,70) Fahrt bis zu drei Haltestelle n nach Abfahrt gelöst werden kann: „Nachdem auch ein cleverer Busfahrer den Fahrgästen nicht an der Nasenspitze ansehen  kann, welches Ticket gewünscht ist, empfehle ich , dem Buspiloten stets die Ticketkategorie (Einzel-, Stadt-, Tages- oder Kurzstreckenticket) zu nennen, damit Ärger der Fahrgäste vermieden wird. Wenn doch Probleme auftreten, steht  die AWO als „Kümmerer“ unter Telefon  07161/96- 12345  bereit.

PM AWO Eislingen

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